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Jeder Zweite fühlt sich weniger sicher

DORTMUND Wie sicher ist Dortmund? Eine weitere Frage aus der RN-Umfrage unter dem Titel „Stadtgespräch“. Mit dem Ergebnis dürften die Ordnungshüter wenig zufrieden sein. Denn fast die Hälfte der Dortmunder fühlt sich „zunehmend unsicherer“.

von Von Oliver Volmerich

, 01.10.2007
Jeder Zweite fühlt sich weniger sicher

Auch hoch zu Ross ist die Dortmunder Polizei in der Stadt unterwegs – wie hier im vergangenen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt. Trotzdem fühlen sich viele Dortmunder nicht sicher.

Grundlage war erneut eine schriftliche, nicht repräsentativ angelegte Befragung, an der sich rund 2000 Dortmunder beteiligt haben. Auf die Frage: Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer Stadt? antwortete gut jeder Dritte – genau 35 Prozent – „sehr sicher“. Fast die Hälfte – 48 Prozent – haben dagegen ein zunehmend unsicheres Gefühl. Zwölf Prozent vertraten Einzelmeinungen wie „Es kommt auf die Gegend an, ob ich mich sicher fühle“ oder äußerten Sorgen vor steigender Kriminalität.

        Ganz nachvollziehen kann die Polizei die Zahlen nicht. Denn die Kriminalitätsstatistik der letzten Jahre spricht gegen eine wachsende Unsicherheit. Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr um fast 2 Prozent, im Jahr davor sogar um mehr als 5 Prozent zurückgegangen. Und im Großstadt-Vergleich sei die Kriminalität in Dortmund nicht außerordentlich hoch, betont der stellvertretende Polizei-Chef Ingolf Möhring. Man lebe in Dortmund „relativ sicher“. Gleichwohl nehme die Polizei natürlich die Sorgen der Bürger ernst.

  

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