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Karriere verbaut: Arztsohn wegen Raubes verurteilt

DORTMUND Der Sohn (23) eines Arztes ist am Donnerstag vom Landgericht wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und neun Monten Haft verurteilt worden. Eine Karriere als Mediziner kommt für den jungen Dortmunder damit nicht mehr in Frage.

von Von Jörn Hartwich

, 05.06.2008

Der Angeklagte hatte im Oktober 2007 gemeinsam mit einem Freund einen Haschisch-Verkäufer überfallen. Das Opfer wurde mit einem Baseballschläger verprügelt und ausgeraubt.

Der 23-jährige Angeklagte hatte sich telefonisch bei dem Klein-Dealer gemeldet, wollte bei ihm Drogen kaufen. Als Treffpunkt wurde ein Waldstück in Hacheney vereinbart. Das spätere Opfer hatte keine Chance. Die Ärzte stellten später einen Rippenanbruch und zahlreiche Prellungen fest. Die Beute bestand aus 160 Euro und einem Handy. Das Motiv für die Tat: Angeblich hatte das Opfer schlechtes Haschisch verkauft, sollte deshalb eine Abreibung bekommen.

Der Arztsohn hatte sich im Prozess für die Tat entschuldigt. Der Richter: „Das Ding, das Sie da abgezogen haben, war Schwerkriminalität.“

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