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Kleine Bühnen für Newcomerbands fördern

«Dortmund hinter Bielefeld»

30.05.2007

Live-Entertainment und Live-Auftrittsmöglichkeiten in Dortmund - ein heißes Thema der vergangenen Wochen. Aber losgelöst von der Diskussion um das neue FZW und den zu recht geführten Diskussionen muss man sich für die Stadt Dortmund die erweiterte Frage nach Auftrittsmöglichkeiten gerade für Nachwuchsbands stellen. Klar ist, dass Dortmund bezüglich mittlerer Locations von 400 - 2000 Besucher im Städtevergleich in NRW noch hinter Essen, Bochum Köln, Münster, Düsseldorf und sogar Bielefeld steht. Doch was hat Dortmund für Newcomer zu bieten? Newcomer, mit denen man nur schwer wirtschaftlich getragene Konzerte veranstalten kann, da sie nicht den Bekanntheitsgrad der «Großen» haben. Doch es gibt sie - die Förderer der Szene und ihrer lokalen Bands - als freie Wirtschaftsbetriebe. Die Namen sind TNT (Dorstfeld), Paint House (Kurl), Tarantula Club (City), Bakuda Klub (City), Kaktus Farm (City), Master Piece (Brackel), Subrosa (Hafen) und das HappyHappyDingDong (City). Sie alle haben eine kleine Bühne im Segment zwischen 50 bis ca. 250 Besuchern. «Wir veranstalten seit 2006 jede Woche Live-Konzerte mit Newcomern», so Michael Budde von HappyHappy-DingDong, «und sehen uns als Unterstützer der lokalen Szene, was sich aber noch mehr auf die Fahne schreiben sollten.» Die Konzerte im Happy sind bei freiem Eintritt in der Regel gut gefüllt, wenn auch oft ein Zuschussgeschäft. Die anderen Bühnen sehen sich z. T. vor ähnlichen Problemen, sehen aber auch die zwingende Notwendigkeit, Dortmund als Live-Stadt zu etablieren. Das örtliche Publikum muss also auch ein wenig motiviert werden. Aber vor allem müssen die kleinteiligen Live-Strukturen unterstützt werden. Basisarbeit, Szenenförderung und somit vor allen Nachwuchsförderung dürfen nicht vergessen werden.

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