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Kreisel ist Antwort auf höheres Verkehrsaufkommen

Kreuzung Berliner / Hannöversche Straße

25.05.2007

Körne Wer in Norddeutschland, Frankreich oder England mit dem Auto unterwegs ist, trifft auf viele Kreisverkehre. Nicht so in Dortmund, der immerhin sechstgrößten Stadt der Bundesrepublik mit dichtem Verkehr, der eine Menge Abgase und Feinstäube produziert. Gerade einmal elf Kreisel zählt die Westfalenmetropole, acht sind in Planung (RN berichteten). Einer davon ist der Kreisverkehr an der Kreuzung Berliner Straße / Hannöversche Straße in Körne. «Das wäre ein idealer Standort», findet Udo Dammer (SPD), Bezirksvorsteher Innenstadt-Ost. «Viele der benötigten Flächen sind in städtischem Besitz.» An Ampeln würden die Autos lange stehen. «Es ist doch immer die Rede vom CO2-Ausstoß. Der Kreisverkehr ist eine gute Lösung, um den Verkehr flüssig zu halten», argumentiert Sozialdemokrat Dammer. Auch wenn er in der Anschaffung etwas teurer als eine Signalanlage sei, rentiere er sich schnell, denn die Kosten für die jährliche Wartung der Ampeln entfielen. Außerdem erwartet die Körner Politik für die Kreuzung ein noch größeres Verkehrsaufkommen als bisher schon. Quasi als Verlängerung der Berliner Straße verläuft nördlich der Hannöverschen eine Privatstraße, die zu neu angesiedelten Firmen führt. So befindet sich in dem neuen Gewerbegebiet u.a. die Zentrallackiererei von Daimler-Benz. Hinter Premium Cars Peters möchte DAF eine Reparaturwerkstatt für LKW bauen und 200 bis 300 Arbeitsplätze einrichten. Die Verwaltungsvorlage für den Zirkel sollte eigentlich schon in der Mai-Sitzung der BV Innenstadt-Ost am nächsten Dienstag (29.5.) behandelt werden. Jetzt kommt sie erst im August, da die Kostenermittlung für den Erwerb zweier kleinerer privater Grundstücksflächen noch fehle, so Winfried Sagolla vom Planungsamt auf Anfrage. Finanziert werde das Vorhaben aus dem städtischen Etat. Wenn das Geld da sei, könne schon in 2008 gebaut werden. u.b.

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