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Loveparade: Abfallentsorgung ist geklärt

DORTMUND Wenn am 19. Juli die 40 Floats der Loveparade auf ihren Zug über die B1 warten und über eine Millionen Raver sich für ihr Spektakel vorbereiten, heißt es auch bei der EDG: Fahrzeuge klar machen und Mitarbeiter einkleiden. Es wartet der aufwendigste Einzelauftrag der Geschichte.

von Ruhr Nachrichten

, 04.06.2008
Loveparade: Abfallentsorgung ist geklärt

Immer am Ball: Die EM ist für die Saubermänner der EDG nur das Warmfegen für die Loveparade.

200 Mitarbeiter und 70 Fahrzeuge stehen bei der EDG bereit. Hauptgeschäftsführer Karl-Joachim Neuhaus: „Bei diesem Mega-Event werden wir alle unsere Erfahrungen aus vergangenen Veranstaltungen abrufen und uns mit gewohnter Flexibilität dieser besonderen Aufgabe stellen. Die Loveparade ist eine große Herausforderung für uns."

Das sie lösbar ist, zeigt die Vergangenheit: Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fielen rund 300 Tonnen Abfall an. Die Veranstalter der Loverparade rechnen für den 19. Juli mit ca. 80 Tonnen. Um Abfälle im Veranstaltungsbereich zu vermeiden, werden an den Straßensperren auf dem Weg zur B1 und den Westfalenhallen 100 Abfallbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1100 Litern aufgestellt.

Die Catering-Stände auf dem Mittelstreifen der B1 werden mit 200 Abfallbehälter und Abfallsäcken zum Wechseln ausgestattet. Überlaufende Behälter sind nahezu ausgeschlossen, denn 20 Teams mit je zwei Mitarbeitern sind für den regelmäßigen Austausch der Abfallsäcke vorgesehen. 10 Großcontainer à 10 cbm dienen als Sammelstation für die Wechselsäcke. Für die umfangreichen Auf- und Abbauarbeiten stellt die EDG ebenfalls Großcontainer zur Verfügung.

Mobile Einsatztruppen im Präsenzdienst

Flexibilität ist das Stichwort für die mobilen Einsatztruppen der EDG. „Die Fußball-WM 2006 hat uns gezeigt“, so der EDG-Geschäftsführer, „wie wichtig es ist, schnell und flexibel auf besondere Situationen zu reagieren. Schon jetzt planen wir mit 44 Mitarbeitern, die ständig im Veranstaltungsbereich unterwegs sind. Abfallbehälter leeren, bei Bedarf größere Abfallmengen auf der Strecke beseitigen, ein Auge auf Glas und Glasbruch haben und Gefahren minimieren… Eine unvollständige Liste, die sich erst am Veranstaltungstag vor Ort füllen lässt.“

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