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Loveparade: Fotografieren und gewinnen!

DORTMUND Gesucht werden die grellsten Fotos von der Loveparade. Auf Motivsuche schickt der Arbeitskreis Sexualpädagogik das junge Party-Volk bis zum Alter von 25 Jahren. Beim großen Raver-Fest können sie "ihr Bild" festhalten und "ihren Slogan" dazu schreiben. Der ganze Spaß muss bis zum 27. Juli eingereicht sein, kommt ins Internet und verspricht Gewinne.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 25.06.2008
Loveparade: Fotografieren und gewinnen!

Was hat die Loveparade mit Liebe, Sex und Toleranz zu tun? - Das ist das Motto des Wettbewerbs.

Da geht doch was. Eine Million Raver zappeln ab, mindestens. Vielleicht wird‘s heiß, so richtig heiß... Vor die Euphorie aber haben 100 so genannte Loveguards ihre Liebesgaben gesetzt, Päckchen mit Kondomen zum Beispiel, damit aus dem „Highway to love“  kein „Highway to hell“ wird.

Der Arbeitskreis  Sexualpädagogik hat sich zur Mega-Party was Neues ausgedacht. Nicht mit dem Finger will er sich warnend vor‘s feiernde Volk stellen: „Denkt an Aids, bevor ihr...“. Nein, die Jugend selbst soll drauf kommen, dass der Spaß ohne Kondom schnell vorbei sein könnte. Gesucht werden die besten Fotos vom Spektakel auf der B 1, und zu gewinnen gibt‘s natürlich auch etwas. Die Party-Jugend bis 25 ist aufgerufen, ihre Eindrücke von der Loveparade als Bild festzuhalten und mit jeweils einem Klasse-Slogan zu verzieren. Als Preise winken z. B. ein Fotohandy und Eintrittskarten für Juicy beats.

10.000 Flyer werden in Jugend- und Freizeitstätten ausliegen

10.000 Flyer zum Fotowettbewerb werden in Jugend- und Freizeitstätten ausliegen und von den Loveguards während des Techno-Spektakels verteilt. Die Aktion ist Teil eines größeren Projektes, mit dem sich der Arbeitskreis Sexualpädagogik bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beworben hat. Bis zu 10 000 Euro Preisgeld gibt‘s dort zu gewinnen. 

Übrigens: Zum Arbeitskreis gehören die Aids-Hilfe Dortmund, AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Ehe- und Lebensberatung, Gesundheitsamt  der Stadt mit dem Förderverein zur Bekämpfung von Aids, Schibsel e.V. (Beratungsstelle für Lesben, deren Angehörige und Freunde, die Schwangerschaftsberatungsstelle vom  Sozialdienst katholischer Frauen Hörde, Soziales Zentrum/Beratungsstelle Westhoffstraße und das Jugendamt der Stadt Dortmund.   Einsendeschluss ist der 27. Juli. Infos, Tel. 18 88 770 oder: www.aidshilfe-dortmund.de

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