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Lütgendortmunder rollt beim Marathon aufs Treppchen

Inline-Skater hängt die Konkurrenz ab

15.05.2007

Lütgendortmund ?Das ist meine erste Erstplatzierung.? Marco Ackermann kann es auch am Tag danach kaum glauben: Der 33-jährige Lütgendortmunder hat am Sonntag, wie er selbst sagt, völlig überraschend den Halbmarathon der Inline-Skater im Rahmen des vierten Karstadt-Marathons gewonnen. Nach nur 42 Minuten und fünf Sekunden erreichte er bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h das Ziel in Gelsenkirchen. Gestartet war er in Oberhausen. ?Bei der Siegerehrung bin ich dann als Marco Ackermann aus der verbotenen Stadt aufgerufen worden?, erzählt er schmunzelnd, wie der Sieg eines Dortmunders im ?Fußball-Feindesland? Gelsenkirchen kommentiert wurde. Für seine Schnelligkeit gab es anschließend einen Pokal, einen Blumenstrauß und Handschlag der Bürgermeisterin. Die Strecke des Karstadt-Marathons, gesteht der gebürtige Lütgendortmunder, mag er eigentlich nicht besonders. Zu hügelig, findet er, und hat sich deshalb erstmals nur für den Halbmarathon angemeldet: ?Was ja dann die richtige Entscheidung war?, freut sich der Inline-Skater, der vor sechs Jahren die Freude an diesem rasanten Sport entdeckt hat. Seitdem hat er schon an einigen Marathons teilgenommen, in Duisburg oder Berlin beispielsweise. Im Oktober steht der Köln-Marathon auf Marco Ackermanns Plan. Und nicht zu vergessen die monatlichen Rennen im Rahmen des ?Westdeutschen Speedskating Cups?. Denn seit zweieinhalb Jahren trainiert Marco Ackermann im Verein, beim ?Ruhrboss 03?, und ist elf bis 15 Stunden pro Woche auf Rollen unterwegs. Im Winter wird im Fitnesscenter trainiert, gejoggt und Rad gefahren, um sich fit zu halten. ?Es ist schon toll, wie dynamisch dieser Sport ist. Und es ist ein Mannschaftssport, was mir auch sehr gut gefällt?, schwärmt Marco Ackermann. Von dem Tod eines Inline-Skaters während des Marathons erfuhr er erst einige Zeit nach seinem Sieg. ?Natürlich hat dieser tragische Vorfall die Freude gedämpft?, so der 33-jährige Sportler. ?Viele überschätzen sich und gehen ohne Vorbereitung in ein solches Rennen?, vermutet er und appelliert: ?Einmal pro Jahr sollte man sich sportärztlich durchchecken lassen? Dön

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