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«Mama Uganda» bewegt mit Frauen die Welt

Das Mityana-Women-Projekt in Uganda

25.05.2007

Berghofen Berghofen ist die Filiale des «Mityana Women's Project» in Uganda, denn das Geld für 90 von 132 Wassertanks in der 40 000-Seelen-Stadt in Afrika hat allein die Kolping-Schwester Kati Holtmann aus der Malritzstraße eingesammelt. Seit Samstag reist sie mit «Mama Uganda» Margaret Kawooya durch Dortmund und die Region, um Spendern von dem Projekterfolg zu berichten. Ein Interview. Wie erinnern Sie sich an ihr erstes Treffen auf der internationalen Kolping-Konferenz 1988 in Köln? Holtmann: Wir haben uns vorher nie gesehen, aber fühlten uns wie alte Bekannte. Wahrscheinlich haben wir uns in einem anderen Leben schon mal gesehen oder so. Kawooya: Wir sind sehr gute Freundinnen geworden. Das hier ist wie ein Zuhause. Frau Kawooya, das Mitwana-Projekt richtet sich hauptsächlich an Frauen. Warum? Kawooya: In Uganda sagen wir: wenn du den Müttern hilfst, dann hilfst du der ganzen Nation. Ist das nicht überall auf der Welt so? Wassertanks, Aids-Waisen, Schulen und die Landwirtschaft - das Projekt ist eine große Baustelle ... Holtmann: ... auf der wir in 19 Jahren schon viel erreicht haben. Die Zahl der Aidstoten geht zurück, viele Familien haben einen Wasseranschluss, es gibt auch Unterricht in Schulen und nicht mehr unter Bäumen und die Landwirtschaft funktioniert. Kawooya: Inzwischen greift die Selbsthilfe-Idee weit um sich und breitet sich von Mityana aus in die umliegenden Dörfer. Das war anfangs eine nur kleine Vision. ... die jetzt Wirklichkeit geworden ist. Sie können den Schulen und Gemeinden, die mit Spenden helfen, also viel Gutes berichten. Kawooya: Ja, aber ich bin auch gekommen, um Danke zu sagen. Was berichten Sie Kindern? Kawooya: Dass die Kinder bei uns morgens um 7 Uhr erst zu einem Wasserloch müssen, weil es in der Schule keinen Wasseranschluss gibt. Manche Deutsche klagen darüber, dass in diesem Land alles so schlecht sei. Kawooya: Was ist denn hier schlecht? Hier im Dortmunder Süden wir oft der schlechte Zustand der Straßen erwähnt. Kawooya: Ja? Also, bei uns sind die Schlaglöcher einen halben Meter tief. Ich meine, dass es Deutschland nicht schlecht geht. Frau Holtmann, 2008 unterstützen Sie das Projekt seit 20 Jahren. Fliegen sie wieder nach Uganda? Holtmann: Warum denn nicht? Ich werde ja erst 77. Und krank werde ich nicht.

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