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Musikalisches Feuerwerk von Vivaldi

Kammermusik des Barock in der Meinolfus-Kirche

22.05.2007

Wambel Kammermusik des Barock spielte das «Ensemble für alte Musik» der Musikschule Dortmund in der St. Meinolfus-Kirche. Das Konzert in der Reihe «Kultur im Pastoralverbund» mit wechselnden Angebote in den Gemeinden St. Liborius, St. Martin und St. Meinolfus, beeindruckte vor allem in der Ausführung der Kompositionen. Gerda Hellwig, die Leiterin des Ensembles, hatte zwölf Instrumentalisten um sich geschart, die in Duetten, Trios oder als Quintett wie in Solopartien den musikalischen Glanz wiedergaben, wie dieser schon vor etwa 400 Jahren von den Tonsetzern der damaligen Zeit geschaffen wurde: Hervorragender Klang vereinte sich mit höfischer Eleganz, Anmut und italienischem Flair. Beeindruckend waren die Spielkunst und das kongeniale Musizieren in der Triosonate C-Dur von Telemann, für zwei Altblockflöten und Cembalo. Auch die «Sonata a-moll» von Händel mit Gitarrenbegleitung begeisterte. J.S. Bachs «Sonata C-Dur» - eingerichtet für Altblockflöte und Cembalo - erklang in drei Sätzen. Der Flötist Alexander Just hinterließ hier einen überzeugenden Eindruck in seiner Interpretation. Von J. Chr. Pepusch, in Berlin geboren und in London gestorben, erklang die Kantate: «Cleora Sat Beneath a Shade» (unter einem Schatten). Die Sopranistin Andrea Löbau gestaltete mit ihrer schönen Stimme die Arien und Rezitative. Den Instrumentalpart übernahmen Elisa Zawalla (Altblockflöte) und Gerda Hellwig (Cembalo). Südländisches Flair verbreiteten die Werke von Francesco Turini und Guiseppe Sammertini. Doch der ganz große musikalische Vortrag erklang am Schluss dieser Aufführung mit dem «Trio g-moll» von Antonio Vivaldi. Alexander Just (Altblockflöte), Michael Hager (Oboe) und Gerda Hellwig (Cembalo) brannten in drei Sätzen ein wahrhaft musikalisches Feuerwerk ab, das vor Spielfreude und Perfektion die Zuhörer in Verzückung versetzte. WeFi

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