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Onkel erstochen: Prozessbeginn am Schwurgericht

DORTMUND Eine grausame Bluttat beschäftigt seit Montag das Dortmunder Schwurgericht. Am 9. September 2007 erstach ein 30-jähriger Dortmunder seinen Onkel (42). Die Gerichtsmediziner zählten später 34 Einstiche in Kopf und Oberkörper. Tatort war die Alsenstraße in der Nordstadt. Zum Prozessauftakt sagte der Beschuldigte: „Wir haben uns gestritten. Dann habe ich ihn gestochen.“

25.02.2008

Vor Gericht geht es allerdings nicht um eine Bestrafung des 30-Jährigen. Der Mann gilt aufgrund einer schizophrenen Psychose als schuldunfähig. Das heißt: Die Richter müssen in diesem Fall lediglich darüber entscheiden, ob der Dortmunder so gefährlich ist, dass er auf unbestimmte Zeit in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht werden muss.

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