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Raub-Geschichte erfunden: Geldstrafe

07.02.2008

Erst verschenkte er Papas Bohrmaschine, dann packte den 26-jährigen Dortmunder offenbar das schlechte Gewissen. Statt sich aber zu offenbaren, machte der Mann alles nur noch schlimmer - und landete gestern schließlich auf der Anklagebank des Amtsgerichts. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Betrug und falsche Verdächtigung. Der 26-Jährige hatte nämlich an jenem 22. November 2004 geglaubt, mit einer erfundenen Raub-Geschichte aus der Bredouille zu kommen. "Papa, ich bin überfallen worden, deine Bohrmaschine ist weg", hörte der alte Herr seinerzeit am Telefon. Die Ehefrau des angeblichen Raub-Opfers schluchzte dazu vernehmlich im Hintergrund. Als der Vater den jungen Mann jedoch am nächsten Tag dazu drängte, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und der Versicherung den Diebstahl der Bohrmaschine zu melden, gab es für den 26-Jährigen kein Zurück mehr. Auch gestern im Prozess blieb er noch bei seiner Behauptung, der Überfall habe tatsächlich stattgefunden. Das Amtsgericht glaubte ihm aber nicht und verhängte eine Geldstrafe von 2000 Euro (100 Tagessätze). von

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