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Rechtsamt hält Ratstür verschlossen

DORTMUND Wenn der Rat heute erneut über die Bargeld-Affäre im OB-Amt debattiert, wird das in weiten Strecken hinter verschlossenen Türen ablaufen. Vor allem die Berichte der vier Ratsmitglieder, die sich wochenlang durch 37 Aktenordner geackert hatten, sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

von Von Gaby Kolle

, 13.02.2008
Rechtsamt hält Ratstür verschlossen

Weil Bürger nicht zahlen, geht dem Rathaus viel Geld durch die Lappen.

Zur Erinnerung: 1,1 Mio. , für die es keine oder nur gefälschte Belege gibt, sind seit 2001 im OB-Amt verschwunden. Die Hauptverdächtige, eine 43-jährige ehemalige Mitarbeiterin, die im vergangenen April aufgeflogen war, hat bislang gestanden, 400 000 zur Finanzierung ihrer Kokainsucht abgezweigt zu haben. Doch einiges deutet darauf hin, dass es mehr war. Die Rechnungsprüfer sind noch dabei, den Verbleib der restlichen 700 000 - so weit möglich - zu ergründen.

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