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Richtung für Radfahrer stimmt

VCD-Lob für Stadt / Freude über Aufnahme in den Kreis fahrradfreundlicher Städte

19.05.2007

Auch vom umweltorientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) gibt es Lob für die Fahrradpolitik der Stadt. Man freue sich über die absehbare Aufnahme der Stadt in das Landesprogramm «Fahrradfreundliche Städte», sagt VCD-Vorstand Lorenz Redicker. «Dortmund hat diese Auszeichnung verdient.» Bemerkenswert ist diese Aussage vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sich der VCD noch Anfang der 90er Jahre gegen die damals zeitweise angestrebte Aufnahme Dortmunds in das Programm ausgesprochen hatte. «Damals lief vieles falsch», erinnert sich Redicker und nennt beispielhaft die Radwege an der Schützen- oder der Lindemannstraße. «Heute ist das anders: Auch wenn noch vieles verbessert werden könnte - die Richtung stimmt.». Planungs- und Tiefbauamt arbeiteten nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander im Sinne des Radverkehrs, Anregungen von ADFC und VCD würden häufig aufgenommen, die Verbände bisweilen im Vorhinein um Rat gefragt. «Man kann nun aber nicht alles sofort verbessern», gibt sich der VCD-Sprecher realistisch. In der Aufnahme in das Programm sieht der VCD auch eine Aufforderung an die Stadt, die Rad-Infrastruktur weiter zu verbessern und auszubauen. So müsse die Querung der City auch künftig für Radfahrer möglich sein. «Kampstraße und Brüderweg müssen für Radler durchgängig und zügig befahrbar bleiben», fordert Redicker. Zudem müsse sich die Stadt über die Nord-Süd-Querung der City Gedanken machen. In der City, insbesondere am Hansaplatz, wünscht sich der VCD im Übrigen weitere Abstellplätze für Räder: Auf dem Wunschzettel bleibt auch eine Unterquerung des Hauptbahnhofs. Die Stadt könnte hier auch ohne Bahnhofsneubau aktiv werden und etwa, wie beim 3do geplant, den alten Posttunnel nutzbar machen, meint Redicker.

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