Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schnelle Hilfe nach Streit

Ehrenamtliche des DRK stellten ihre Fähigkeiten unter Beweis

07.05.2007

Dieses Szenario ist kein Einzelfall. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist es eine typische Situation, in der sie gebraucht werden. Um helfen zu können, bedarf es allerdings einiger Kenntnisse. Diese konnten sie am Samstag bei einem Rotkreuz-Kreiswettbewerb im DRK-Altenzentrum in Lütgendortmund unter Beweis stellen. Für fünf Gruppen aus Dortmund, Bochum und Wattenscheid galt es, an sechs Stationen ihr Bestes zu geben. Erste Hilfe, Rotkreuz-Wissen, Betreuungsdienst, Technik und Sicherheit standen auf der Aufgabenliste. «Beurteilt wird nach Schnelligkeit, Effizienz und Ausführung der Maßnahmen», erklärte Elena Klein von der Wettbewerbsleitung. Bewertet wurden sie von mehreren Schiedsrichtern. Einer von ihnen ist Karl Werner Bliefering, der auch als Ausbilder beim DRK arbeitet. «Für uns als Ausbilder ist es interessant zu sehen, was die Helfer bei uns gelernt haben und ob sie es auch anwenden können», sagte er. Er begutachtete die Erste-Hilfe-Maßnahmen der Gruppen nach einer nachgestellten Schlägerei. Blutverschmierte Gesichter, ein blaues Auge und viele Schaulustige ließen die Szene echt wirken. Die Darsteller kamen von der Jugendorganisation des Roten Kreuzes. Urs Dillenhöfer, stellvertretender Kreis-Rotkreuz-Leiter, erklärte: «Hier können die Ehrenamtlichen natürlich auch ihren Leistungsstand überprüfen und sich mit anderen vergleichen.» Um die Aufgaben gut zu bewältigen, braucht man ein verantwortungsvolles Team. Aber genau das ist es auch, warum die zumeist jungen Teilnehmer Freude an der Arbeit haben. «Das Gemeinschaftsgefühl ist schon toll», meinte Carina Kruppa aus einem Wattenscheider Team. Die Altenheimbewohner wurden durch die Aktion ebenfalls angesprochen. Sie beobachteten das spektakuläre Geschehen. Aus nächster Nähe. kk

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden