Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Seifenkunst und Sägeblätter

55. Handwerksmarkt im Revierpark Wischlingen mit vielen Angeboten

19.05.2007

«Dass es solche handwerklichen Arbeiten noch gibt, ist toll», findet Ilse Balentin. Seit 14 Jahren organisiert sie den Markt auf dem sie auch selbst mit einem Stand vertreten ist. «Mir ist es wichtig zu zeigen, dass es noch hochwertige Produkte aus eigener Herstellung gibt, die mit viele Liebe gemacht und keine Massenware sind», erklärt sie. Einer der 30 Aussteller ist Glasbläser Karl Heller. Seit über 30 Jahren geht er diesem Kunsthandwerk schon nach. «Es war klar, dass ich diesen Beruf ergreifen würde,» sagt er und verweist damit auf die über 300-Jährige Glasbläsertradition in seiner Familie. So lange übt Ausstellerin Karin Schnabl ihr Hobby noch nicht aus. Erst vor 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zur Malerei. «Früher war ich der Meinung, dass ich gar kein Talent dafür habe», sagt die Dortmunderin, aber irgendwann hat sie es einfach ausprobiert. Seitdem malt Karin Schnabl in Öl und Pastell kanadische Landschaften, Hundeportraits und Wölfe. «Diese Tiere faszinieren mich», begründet sie ihre außergewöhnliche Vorliebe für Wölfe. Auch das Material, auf dem sie malt, ist außergewöhnlich. Auf Sägeblättern und Baumscheiben zeichnet sie ihre Lieblingstiere. Die Idee entstand durch ihre Liebe zum Norden Amerikas. «Kanada ist der Holzlieferant schlechthin und so passen die Bilder und die Materialien, auf denen sie entstehen, gut zusammen», erklärt sie. Auch die «Seifenkiste Schwerte» ist auf dem Hobby- und Künstlermarkt vertreten. Es gibt Lavendel-, Zimt- und Fenchelseife, aber auch Schokoladenseife wird zum Verkauf angeboten. «Wir benutzen für die Herstellung nur reine Pflanzenfette und ätherische Öle, aber keine chemischen Zusatzstoffe», erklärt Charlotte Struk das Konzept des kleinen Familienunternehmens. Neben der außergewöhnlichen Seifenkunst werden auch Produkte klassischer Kunsthandwerke wie Tischdecken, Holzarbeiten und Fensterbilder angeboten. Die Besucher sind von dieser Vielseitigkeit begeistert. Eine von ihnen ist Gisela Arndt. «Man entdeckt nicht nur eine Art von Kunst, sondern kann sehen, welche verschiedenen Dinge es gibt», sagt die Bochumerin und freut sich auf das nächste Mal. jeri

Schlagworte: