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Seniorinnen verfolgten Weg ihrer Wäsche

Ausflug ins Sauerland

25.05.2007

Eving Wäsche waschen ist scheinbar immer noch Frauensache - zumindest bestätigt der Ausflug des Begegnungs- und Seniorenzentrums Minister Stein dieses Gerücht. Ausschließlich Damen nahmen an der Fahrt ins Sauerland teil, deren Hauptziel der Besuch der Großwäscherei «Textilpflege Göddecke» in Olsberg war. Zehn interessierte Bewohnerinnen des Seniorenzentrums machten mit. Auf der Fahrt wurde aus voller Kehle gesungen, von Volksliedern bis Schlagern und Gassenhauern war alles dabei. So vertrieben sich die Ausflüglerinnen die Zeit, während das Ziel immer näher rückte. Nach einer kurzen Fahrt durch Olsberg war die Gruppe schon bei der Wäscherei angekommen. Aufgeteilt in zwei kleinere Gruppen wurden die Dortmunderinnen von Juniorchefin Diana Göddecke und Betriebsleiter Klaus von Gemünden durch die Hallen geführt. Dabei erzählten die Beiden so manche Anekdote, zum Beispiel von den Anfängen der Firma, um 1940 herum im Wohnzimmer des Großvaters Göddecke. Sie erläuterten aber auch die betrieblichen Abläufe von der Anlieferung der Wäsche übers Waschen und Sortieren bis hin zum Ausliefern mit den neun LKW. Während Hermine Herbert die Größe der Waschmaschinen mit ihren 13 Trommeln kaum fassen konnte, war Ursula Grewe besonders fasziniert von den Maschinen, die Wäscheteile ganz automatisch falten. Weil sie diesen Vorgang so interessant fand, durfte sie sogar selbst Hand anlegen und Handtücher falten lassen. Auch Ruth Wanke war begeistert: «Mir kribbeln schon die Finger, ich würde gerne sofort mitmachen», sagte die Heimbeiratsvorsitzende. Als die begeisterten Ausflügler alle Wege, die ihre eigene Wäsche in der Anlage durchläuft, verfolgt hatten, trafen die Besucherinnen sich mit ihren «Fremdenführern» zu einem etwas abenteuerlichen Kaffeetrinken. In der «Expedition» - dem Auslieferungslager der Wäscherei - deckten fleißige Helfer die Kaffeetafel schnell neu ein. Eigentlich war die schon sorgfältig vorbereitet gewesen, doch der Raum im 1. Obergeschoss war für die Rollstuhlfahrerinnen der Gruppe aus Eving nicht erreichbar. Also wurde spontan umdisponiert und die Expedition kurzerhand zum Café umfunktioniert. Zum Abschied meinte Diana Göddecke: «Nun haben Sie gesehen, wie viel Wäsche von vielen verschiedenen Orten hier in kürzester Zeit von uns bearbeitet wird. Vielleicht haben Sie durch diese Besichtigung etwas mehr Verständnis, wenn mal etwas nicht ganz hundertprozentig klappt.»

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