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Staatsanwaltschaft ermittelt bei Evinger Müllfirma

Illegale Entsorgung?

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen das Evinger Entsorgungsunternehmen, das im Verdacht steht, mit giftigem Quecksilber belasteten Abfall auf seinem Gelände zu lagern. Die Vorwürfe sind gravierend.

EVING

von Von Felix Guth und Karim Laouri

, 01.08.2012
Staatsanwaltschaft ermittelt bei Evinger Müllfirma

Dieser Glasschrott aus Leuchtstofflampen könnte mit Quecksilber belastet sein.

„Unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen“ und „unerlaubtes Betreiben von Anlagen“ lauten die Vorwürfe. Auf beide Vergehen stehen im Höchstfall bis zu fünf Jahre Haft. Die Geschäftsleitung der Firma lässt sich von einem Anwalt vertreten und schweigt bisher zu allen Vorwürfen.

 Die Staatsanwaltschaft stellte in der vergangenen Woche zahlreiche Akten sicher. „Wir werten unter anderem aus, woher der Müll kommen könnte“, sagt Staatsanwalt Henner Kruse. Mit den Ergebnissen der Schutt-Proben rechnet Kruse frühestens am Ende dieser Woche.Die Untere Immissionsschutzbehörde Hagen, Dortmund und Bochum hält es für möglich, dass auch Firmen aus der unmittelbaren Nachbarschaft Schutt auf dem Gelände abgeladen haben. Am Dienstag waren erneut Mitarbeiter der Behörde vor Ort.

Der Inhaber der Firma hatte laut Hinweisen von Nachbarn offenbar versucht, einen Teil des mutmaßlich giftigen Glas-Schrotts aus Leuchtstoffröhren zu beseitigen. Mittlerweile ist das gesamte Gelände in einem Evinger Gewerbegebiet mit einem Sichtschutz versehen. 

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