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Streik und Demonstration gegen "Mogelpackung"

DORTMUND Die Kindertagesstätten sind heute zu, in der Uni-Mensa bleibt die Küche kalt - das sind die wohl am deutlichsten spürbaren Folgen des Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Zentrum des Protestes war an diesem Vormittag der Friedensplatz mit einer Großdemonstration, zu der verdi und andere Gewerkschaften aufgerufen hatten.

von Von Oliver Volmerich

, 19.02.2008

Als "Mogelpackung" und "Provokation" brandmarken dort die Redner vor den - nach Angaben von verdi - gut 6000 Zuhörern das aktuelle Angebot der Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Denn die 5 Prozent  mehr Geld für zwei Jahre bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung bedeuten aus Gewerkschaftssicht ein Minus von 3,75 Prozent für die Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern Einkommenserhöhungen von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat.

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