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Streit vom Tisch: AWO bleibt im FZW an Bord

Konzept soll nicht verändert werden

16.05.2007

Alles nur ein Sturm im Wasserglas? Fakt ist: Stadt, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Verein für unabhängige Kulturarbeit (VUK) haben sich im Streit um den Betrieb des neuen Freizeitzentrums West (FZW) wieder zusammengerauft. Der angedrohte Ausstieg von AWO und VUK ist vom Tisch. Hintergrund waren die Überlegungen der Stadt, den Konzertbetrieb im FZW-Neubau an der Ritterstraße an einen kommerziellen Veranstalter zu übertragen. Gegen die bisherige, vom Rat beschlossene Konstruktion in Zusammenarbeit mit AWO und VUK hatte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer am Donnerstag im Rat sogar rechtliche Bedenken angeführt. Davon war gestern keine Rede mehr, nachdem sich AWO, VUK und Stadtspitze zu einem Versöhnungsgespräch getroffen hatte. Jetzt soll es beim bisherigen Betreibermodell mit dem vom Rat beschlossenen Zu schuss für Miet- und Betriebskosten durch die Stadt in Höhe von 292 000 Euro bleiben. Vorgesehen sei, Konzerthalle mit 1300 und Clubraum mit 300 Plätzen auch für private Veranstalter zu öffnen, erklärte Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Wobei das schon immer geplant war, wie AWO-Chef Andreas Gora betont. Gesichert sein soll in jedem Falle die bisherige bewährte Jugendarbeit des FZW, um die AWO und VUK gefürchtet hatten. ?Unsere Jugendkulturarbeit mit Workshops und vielen anderen Angeboten wird weitergehen?, versicherte der VUK-Vorsitzende Jürgen Classen, der den Streit der vergangenen Woche als ?reinigendes Gewitter? ansieht. Trotzdem gilt es, jetzt noch jede Menge Details für den endgültigen Vertrag zum Betrieb des FZW zu klären. Möglichst kurzfristig soll auch die Vereinbarung mit dem Investor Limberg Immobilien geschlossen werden, um den Baubeginn an der Ritterstraße nicht zu verzögern, kündigte Langemeyer gestern an. Der Bauantrag liegt bereits vor und soll gegebenenfalls angepasst werden. Nach dem bisherigen Zeitplan soll der Neubau in diesem Sommer starten und das neue FZW im Frühjahr 2008 eröffnet werden. Das alte Gebäude des Freizeitzentrums West inmitten eines Wohnviertels am Neuen Graben soll bekanntlich einem Seniorenwohn-Projekt weichen. Oli

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