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Student, bewerte mich!

«Woche der Evaluation» in der Fachhochschule

22.05.2007

Plakate mit orangefarbenen Buchstaben an den Eingangstüren der Fachhochschule verkünden die Woche der Evaluation. Im Foyer ermuntern studentische Hilfskräfte ihre Kommilitonen, möglichst viele Veranstaltungen mit Hilfe eines Fragebogens zu bewerten. Drinnen erläutern die Prorektoren das Verfahren. «Seit der Evaluationsordnung aus dem Jahr 2001 ist die Evaluation ein alter Hut», sagt Professor Wilhelm Schwick, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung. Demnach sind Dozenten gehalten, alle zwei Jahre zwei Veranstaltungen bewerten zu lassen. «Zu unspezifisch», findet Schwick und hofft durch die Konzentration des Verfahrens auf eine Woche mitten im Semester, dass die etwa 8000 Studenten möglichst viele Veranstaltungen unter die Lupe nehmen. Und dass sich möglichst viele der 200 Professoren und 100 Lehrbeauftragten einschätzen lassen. Denn die Teilnahme ist freiwillig. Noch. Der Entwurf einer neuen Evaluationsordnung für Lehre und Studium, die ab dem Wintersemester gelten soll, sieht nämlich vor, die Woche der Evaluation einmal im Semester vorzuschreiben. «In dieser Konzentration auf eine Woche ist unser Vorgehen meines Wissens einmalig», sagt Evaluationsexperte Dr. Werner Link. Er wertet die Fragebögen aus, in denen Studenten Praxisbezug, Arbeitsatmosphäre und Lernerfolg von Seminaren und Vorlesungen beurteilen, aber auch das eigene Engagement. Link leitet seine Ergebnisse dann an den beurteilten Dozenten weiter. «In einigen Fachbereichen werden die Ergebnisse auch an den Dekan geleitet, der sie bei Bedarf für eine Rücksprache über die Lehre nutzt», ergänzt er. «Wenn wir ehrlich sind, stimmt das Meinungsbild, das sich aus den Erhebungen ergibt, meistens auch.» het

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