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Trickbetrüger gaben sich als Kripobeamte aus

DORTMUND Mit einem besonders fiesen Trick wollten Trickbetrüger am Dienstag einen 91-Jährigen über`s Ohr hauen: Sie gaben sich als Kripo-Beamten aus, die Trickbetrüger jagen. Zur Spurensicherung müsse man in die Wohnung...

von Von Andreas Wegener

, 11.06.2008

Der Wohnungsinhaber hatte gerade Besuch von einer 77-Jährigen, als es klingelte. Vor der Tür stand eine Frau, die nach einer "Familie Schmidt" fragte. "Sehen sie auf die Türschilder", antwortete die Seniorin und schloss die Tür. Da schellte das Telefon. Eine angebliche Kripobeamtin wies auf mehrere Trickdiebstähle in der Nachbarschaft hin, deshalb wolle man einen "Kollegen" zur Spurensicherung schicken.

Spurensicherung mit "Infrarotgerät"

Kurz darauf schellte es wieder an der Tür: Der vermeindliche Kripobeamte fragte die Frau, wo die Wertsachen sind. Dann begann er, eine Schublade mit einem "Infrarotgerät" zu untersuchen. Als der 91-Jährige hinzukam, machte er sich der Betrüger schnell aus dem Staub.

Tipps der Polizei

Die Polizei warnt: Lassen Sie sich von Polizisten grundsätzlich die Dienststelle und eine Rufnummer nennen! Vergewissern Sie sich notfalls über Tel. 110! Zeigen Sie auch gescheiterte Betrugsversuche sofort über 110 an!

 

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