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Warten auf Signal aus Düsseldorf

Kindergärten: Evangelische Kirche will Trägerschaft neu organisieren

23.05.2007

Bei der Stadt weiß man, was in Sachen Kindergarten-Kosten auf sie zukommt. Weil das neue Kinderbildungsgesetz des Landes später als erwartet kommt, sei man bereits darauf eingestellt, für das nächste Kindergarten-Jahr zumindest noch einmal den freiwilligen Zuschuss des laufenden Jahres für die kirchlichen Träger zur Verfügung zu stellen, berichtete der stellvertretende Jugendamtsleiter Hans-Jürgen Harder auf RN-Anfrage. Abzuwarten sei, wie viel Geld aus dem Notprogramm des Landes fließt. Erst danach könnten weiteren Gespräche stattfinden. Eine politische Entscheidung wird damit erst nach der Sommerpause fallen, kündigt Harder an. Eine langfristige Lösung versprechen sich alle Seiten durch das neue Kinderbildungsgesetz des Landes, das die Kindergartenfinanzierung neu regelt. Das Landeskabinett hat gestern in Düsseldorf den aktuellen Gesetzentwurf verabschiedet. Danach ist weiter vorgesehen, dass der Eigenanteil kirchlicher Träger von 20 auf 12 Prozent sinken soll. Wobei noch unklar ist, ob dies wirklich zu einer finanziellen Entlastung führt, wenn möglicherweise Kosten an anderer Stelle steigen. Bei der evangelischen Kirche denkt man wegen der auch organisatorisch immer größeren Anforderungen an eine Neuordnung der Trägerschaft für die Kindergärten, die dann nicht mehr bei den einzelnen Gemeinden, sondern bei einer zentralen Einrichtung auf VKK-Ebene liegen soll. «Die Steuerungsebene muss deutlich vergrößert und neu strukturiert werden. Die Tageseinrichtungen für Kinder müssen sich neu am Markt positionieren und ihre Angebotsstrukturen anpassen», erklärte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Kirchenkreise, Hartmut Anders-Hoepgen, vor der Verbandsvertretung der Evangelischen Kirche. Oli

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