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Polizist rettet sich mit einem Sprung zur Seite

Unbekannter Fahrer rast auf Polizeibeamten zu

Ein Raser ist am Wochenende bei einer Kontrolle mit hoher Geschwindigkeit auf einen Polizeibeamten zugefahren. Erst am Donnerstag war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.

Dortmund

21.05.2018
Polizist rettet sich mit einem Sprung zur Seite

Symbolbild Polizei © dpa

Bei Fahrzeug- und Geschwindigkeitskontrollen wäre in der Nacht von Freitag auf Samstag beinahe ein Polizist angefahren und verletzt worden. Bereits am Donnerstag hatte sich ein Polizeibeamter in Derne nur mit einem Sprung retten können, als ein Fahrer bei einer Kontrolle mit seinem Wagen auf ihn zufuhr.

Freitagnacht überprüfte die Polizei im Stadtgebiet den technischen Zustand von Fahrzeugen und führte Geschwindigkeitskontrollen durch. Zu dem gefährlichen Vorfall kam es gegen 22.45 Uhr im Bereich Hoher Wall/Hiltropwall: Ein dunkles Sportcoupé war in östlicher Richtung unterwegs. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit näherte es sich der Kontrollstelle.

Poliziebeamter blieb unverletzt

Anstatt anzuhalten, ignorierte der unbekannte Fahrer sämtliche Anhaltezeichen. Um nicht erfasst zu werden, musste der Polizist zur Seite springen.

Der Wagen erwischte noch seinen Anhaltestab. Obwohl dieser Schlag kaum zu überhören war, fuhr das Auto mit unveränderter Geschwindigkeit weiter. An der linken Seite dürfte es entsprechend beschädigt worden sein.

Der Polizeibeamte blieb glücklicherweise unverletzt. Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiwache in Dortmund-Mitte unter Tel. 132 11 21.

Technische Mängel bei 9 Fahrzeugen

Während der Kontrolle stellten die Polizisten bei neun Fahrzeugen technische Mängel fest, sodass eine Untersuchung durch Sachverständige folgte. Drei Fahrzeuge mussten vor Ort stillgelegt werden. Außerdem stellten die Beamten ein elektrisch angetriebenes Longboard sicher, mit dem ein 26-jähriger Dortmunder unterwegs war. Es wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Insgesamt fertigten die Polizisten 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis sowie technischer Mängel. Zudem wurden sechs Verwarnungsgelder fällig.

Mit der Geschwindigkeit nahmen es 578 Verkehrsteilnehmer nicht so genau: Das Resultat waren 456 kostenpflichtige Verwarnungen und 122 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeit. Traurige Spitzenreiter war ein 30-jähriger Dortmunder, der mit seinem Porsche bei erlaubten 100 km/h auf der B1 mit 188 km/h fuhr.

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