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Dreifachmord: Jörg W. soll Trecker von Opfer verkauft haben

Hille/Bielefeld. Der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille steht unter Verdacht auch Fahrzeuge seiner Opfer verkauft zu haben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten, könnte er einen historischen Traktor sowie ein Moped zu Geld gemacht haben, die dem im Sommer 2017 getöteten 64-jährigen Hilfsarbeiter gehört haben. Beide Fahrzeuge konnten die Ermittler nicht mehr finden. Sie suchen nach Hinweisen zu ihrem Verbleib. Ein Zeuge hatte ausgesagt, dass Jörg W. den grünen Trecker im ostwestfälischen Hille im Spätsommer zum Verkauf angeboten habe. Die Ermittler vermuten, dass er die Fahrzeuge über das Internet verkauft haben könnte.

Der 51-jährige Fremdenlegionär soll im vergangenen Jahr einen 30-Jährigen aus dem niedersächsischen Stadthagen mit einem Hammer erschlagen haben. Diese Tat hatte er eingeräumt. Kurz nach dem Leichenfund fanden die Ermittler auch die Leichen eines 64-jährigen Hilfsarbeiters und eines Nachbarn (71). Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von Habgier als Tatmotiv aus. Bei seiner Festnahme nach der Flucht nach Bayern hatte der 51-jährige Deutsche Bankkarten der Opfer bei sich. Zu diesen beiden weiteren Todesfällen äußert sich der Mann bislang nicht. Er sitzt in Bielefeld in Untersuchungshaft.

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