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Dressur-Weltcup: Werth nach Auftakt-Niederlage kämpferisch

Paris. In Paris will Isabell Werth ihren Weltcup-Sieg von Omaha wiederholen. In der ersten Prüfung unterlaufen der Titelverteidigerin allerdings ungewohnte Fehler.

Dressur-Weltcup: Werth nach Auftakt-Niederlage kämpferisch

Isabell Werth will in Paris ihren Weltcup-Sieg von Omaha wiederholen. Foto: Adam Ihse

Nach dem überraschend verpassten Auftakt-Sieg zeigte Isabell Werth sofort ihren Kampfgeist. „In der Kür greifen wir wieder an“, sagte die Dressurreiterin, nachdem sie in der ersten Prüfung des Weltcup-Finales völlig unerwartet nur Platz zwei belegt hatte.

Die Titelverteidigerin musste sich in Paris mit Weihegold der US-Amerikanerin Laura Graves mit Verdades geschlagen geben. „Heute war Freitag, der 13.“, sagte Werth zu den „ungewöhnlichen Fehlern“ bei ihrem Ritt.

Die 48-Jährige aus Rheinberg erhielt für den Grand Prix mit ihrer Stute 78,556 Prozent und lag damit klar hinter der Siegerin (81,413). Auf den Plätzen drei und vier folgten Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen mit Unee (75,668) und Dorothee Schneider aus Framersheim mit Sammy Davis Jr. (75,311). Die Entscheidung über den Weltcup-Sieg fällt am Samstag in der Kür mit Musik, bei der alle wieder bei Null starten. Das Grand-Prix-Ergebnis geht nicht in die Wertung ein.

„Das kann passieren, es ist nichts Ernstes“, sagte Werth über den Auftritt mit der Stute, mit der sie im Vorjahr in Omaha den Titel vor Graves gewonnen hatte. „Sie war heute richtig heiß“, berichtete die 48 Jahre alte Reiterin.

„Extrem zufrieden“ war Jessica von Bredow-Werndl. Die 32 Jahre alte Reiterin steigerte sich mit ihrem Unee nach etwas unsicherem Start. „Er war etwas nervös vor dem Reinreiten. Es war ein bisschen wie auf einem rohen Ei“, berichtete die Reiterin: „Dann wurde es aber immer besser und besser.“ Mit ihrem 17 Jahre alten Hengst zeigte sie eine sichere Vorstellung. „Wir sind wie ein altes Ehepaar“, erklärte von Bredow-Werndl grinsend: „Wir kennen unsere Stärken und Schwächen.“

Lediglich ein paar kleine Fehler zu Beginn des Rittes monierte Schneider. Die 49-Jährige aus Framersheim sagte zu ihrem Grand Prix mit Sammy Davis Jr.: „Er ist fit und motiviert. Es gab nur am Anfang ein paar Spannungsmomente.“

Neben den Dressurreitern ermitteln auch die Springreiter in Paris den Weltcup-Sieger. Vor der zweiten Runde am Freitagabend lag die US-Amerikanerin Elizabeth Madden mit Breitling auf Platz eins vor dem in Belgien lebenden Hessen Daniel Deußer mit Cornet D'Amour. Vierter war Marcus Ehning aus Borken mit Cornado.

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