Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ein Drittel der französischen Bahn-Beschäftigten im Streik

Paris.

Zum Auftakt einer Streikwelle gegen eine Bahnreform in Frankreich hat ein Drittel der Beschäftigten die Arbeit niedergelegt. Wie der staatliche Zugbetreiber SNCF mitteilte, blieb am Vormittag ein Drittel der Mitarbeiter dem Dienst fern. Allerdings lag die Quote in für den Betrieb wichtigen Bereichen deutlich höher: So streiken sich 77 Prozent der Lokführer. Deshalb sollen heute nur 12 Prozent der TGV-Fernzüge fahren. Der Konflikt gilt als Kraftprobe für Präsident Emmanuel Macron. Die Regierung will die Öffnung des Bahnverkehrs für den Wettbewerb vorbereiten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Kampala. Bei einem Busunfall mit einem Traktor und einem Lastwagen sind in Uganda mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Rote Kreuz Uganda über Twitter mit. Die Polizei hatte zunächst von 19 Toten berichtet. Unter den Toten sind demnach drei Kinder. Die Verletzten seien zur Behandlung in die nordugandische Stadt Kiryandongo gebracht worden. Der Bus habe zunächst den Traktor gerammt und sei dann gegen den mit Bier beladenen Laster gefahren. Der Unfall habe sich in der Nacht ereignet. Wie viele Menschen verletzt wurden, war zunächst unklar.mehr...

Paris. In Frankreich haben erneut Zehntausende Menschen gegen die Reformpolitik des Präsidenten Emmanuel Macron demonstriert und mehr soziale Gerechtigkeit eingefordert. Nach Angaben der Gewerkschaft CGT waren allein in Paris 80 000 Personen auf der Straße, laut Polizei etwa 21 000. Rund 60 Organisationen hatten zu der „Marée populaire“ (etwa: Volkswoge“) aufgerufen, darunter mehrere Gewerkschaften und die Linkspartei „France Insoumise“. Seit Monaten schon gehen linke Kritiker gegen diverse Reformen des Staatschefs auf die Straße, den sie als „Präsidenten der Reichen“ geißeln.mehr...

Rom. In Italien sorgen Warnungen aus Deutschland an die Adresse der künftigen Regierung für Kritik. Lega-Chef Matteo Salvini wetterte in Richtung Deutschland: Deutsche Zeitungen und Politiker würden die Italiener als Bettler, Nichtstuer, Steuervermeider, Schnorrer und Undankbare beschimpfen, twitterte Salvini. „Und wir sollen einen Wirtschaftsminister auswählen, der ihnen passt? Nein, danke!“ Sorgen bereitet in Berlin unter anderem die mögliche Besetzung des Finanzministeriums mit dem Deutschland- und Euro-Kritiker Paolo Savona.mehr...

Illertissen. Eine Geisterfahrerin ist bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 7 in Bayern ums Leben gekommen. Die 50-Jährige verunglückte nach Polizeiangaben am frühen Samstagmorgen nahe Illertissen. Auf der falschen Fahrbahn kam der Frau zunächst ein Lastwagen entgegen, dessen Fahrer es noch schaffte auszuweichen. Ein Fahrer eines Kleintransporters konnte aber nicht mehr reagieren. Sein Fahrzeug stieß frontal mit dem Wagen der Falschfahrerin zusammen. Sie starb noch an Ort und Stelle.mehr...

Westerland. Wegen beschädigter Schienen kommt es auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Westerland auf Sylt bis in die kommende Woche hinein zu Behinderungen. Zwischen Bredstedt und Morsum seien die Züge an mehreren Stellen gezwungen, das Tempo auf maximal 20 Stundenkilometer zu drosseln, sagte ein Bahnsprecher. Bei Messungen sei festgestellt worden, dass einige Schienenteile ausgewechselt werden müssten. Etliche Bahnen seien deshalb verspätet oder fielen ganz aus.mehr...

Brüssel. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat die künftige italienische Regierung davor gewarnt, eine neue Euro-Krise auszulösen. Der Rettungsmechanismus ESM könnte eine so große Volkswirtschaft wie Italien kaum stabilisieren, sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daher hoffe er, dass die Regierungsparteien eine große Lernkurve machen. Hintergrund ist die Sorge vor Mehrausgaben der neuen Regierung aus den populistischen Parteien Lega und Fünf Sterne - trotz der hohen Verschuldung des Landes.mehr...