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Ein Typ für Joachim Löw: Julian Brandt betreibt Eigenwerbung

Leipzig. Es ist die Woche des Julian Brandt. Erst verlängerte er seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen bis 2021, dann führte er seinen Club mit einer Galavorstellung zum 4:1-Sieg bei RB Leipzig und nährte die Hoffnung auf eine Rückkehr der Werkself in die Champions League. Und das vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw, der sich seine Kandidaten für eine WM-Nominierung ansah.

Ein Typ für Joachim Löw: Julian Brandt betreibt Eigenwerbung

Bayer Leverkusen in der Red Bull Arena: Leverkusens Spieler (l-r) Dominik Kohr, Benjamin Henrichs, Panagiotis Retsos, Jonathan Tah, Julian Brandt, Charles Aránguiz und Kevin Volland bedanken sich nach dem 1:4 Sieg bei den mitgereisten Fans. Foto: Jan Woitas/aktuell

„Wenn du einen Vertrag verlängerst oder woanders unterschreibst, ist das im Unterbewusstsein eine kleine Befreiung. Vielleicht waren das die paar Prozente, die mir in den vergangenen Wochen noch gefehlt haben“, begründete der 21-jährige Brandt seine überragende Leistung in Leipzig. In der Bayer-Offensive war er der Spiritus Rector, der von keinem RB-Spieler gebremst werden konnte. Nicht nur seine klugen Pässe sorgten für Gefahr, er trug sich mit dem vorentscheidenden 2:1 auch selbst in die Torschützenliste ein.

Genau solche Typen sucht Löw für die WM. Beim Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio und dem Confed-Cup-Sieg in Russland zeigte Brandt, wie wichtig er in der Auswahl sein kann. „Ich versuche jetzt, weiter Gas zu geben. Alles andere kommt dann auch“, sagte Brandt bescheiden.

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