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Ein Zitteraal im Schulgarten

NORDKIRCHEN Sanft bewegen sich die blauen Wellen im Wind. Um sie herum schlängelt sich ein Zitteraal. Moment, ein Zitteraal in Nordkirchen, wie geht denn das?

von Von Malte Woesmann

, 08.06.2008
Ein Zitteraal im Schulgarten

Stolz sind die Schüler der Maxischule auf ihren Windwasserfall. Zusammen mit Ele Forck, Jürgen Rennack, Christoph Linnhoff und Silke Merten (h.v.l.) bauten sie es.

Des Rätsels Lösung steht im Garten der Kinderheilstätte. Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule haben da in den letzten Wochen und Monaten ein Kunstwerk geschaffen. „Windwasserfall“ heißt dieses und wurde im Rahmen des Landesprogramms Schule und Kultur gefertigt.

2000 Euro stellte das Land NRW zur Verfügung. Christoph Linhoff, Künstler aus Lüdinghausen, hat mit den Kindern und zusammen mit den Lehrern Jürgen Rennack, Ele Forck und Silke Merten seit September das Projekt gefertigt.

„Die Kinder waren von Anfang an bei der Entstehung dabei“, so Linhoff. Soll heißen, von der Planung bis zur Modellvorbereitung bis hin zur Fertigung waren die 9- bis 16-Jährigen immer dabei. „Allen hat es viel Spaß gemacht“, sagt daher auch Silke Merten.

Idee kam im Urlaub

Zunächst wurde überlegt, was soll eigentlich im Garten entstehen. Die Idee zu dem Windwasserfall kam Christoph Linhoff im Urlaub. „Da hat mich ein echter Wasserfall inspiriert“, sagt er heute. Also wurden Formen aus Metall, die an Wellen erinnern, ausgeschnitten. Mit schwerem Gerät natürlich. Also nahmen die Schüler Flex oder Metallschere in die Hand und erarbeiteten die Formen.

„Anfangs hatten einige schon etwas Scheu vor den schweren Geräten. Das legte sich aber ganz schnell“, berichtet der Künstler. Je länger das Projekt dauerte, je mehr Formen entstanden, desto größer wurde auch das Selbstvertrauen der Kinder.

Drei Meter Holzgerüst

Damit sich jeder Schüler auch später in dem Windwasserfall wiedererkennen kann, kommen zu den einzelnen Wasserformen noch Tiere hinzu.

Jeder Schüler fertigt sein eigenes Tier, wie zum Beispiel den Zitteraal. 120 Formen werden es am Ende sein. Bis dahin haben die Schüler aber noch etwas Arbeit vor sich. Noch nicht alle Formen hängen an dem über drei Meter hohen Holzgerüst.

„Vor den Ferien wollen wir aber noch fertig werden“, hofft Silke Merten. Mit einer großen Party wird der Windwasserfall dann im Garten eingeweiht.

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