Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Eltern dürfen Diskussion einseitig abbrechen

Fürth. Nicht selten bringen Kinder ihre Unzufriedenheit durch lautes Geschrei zum Ausdruck. Viele Eltern beginnen dann, mit dem kleinen Wutkopf über das Problem zu diskutieren. Erfolgversprechender ist eine andere Strategie, sagt ein Experte.

Eltern dürfen Diskussion einseitig abbrechen

Wenn das Kind vor Wut schreit, sollten Eltern die Diskussion abbrechen und eine kurze Auszeit verordnen. Wichtig ist aber, danach auf das Kind zuzugehen. Foto: Andreas Gebert

„Wer schreit, hat Unrecht“, heißt es. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Eltern müssen es nicht geduldig aushalten, wenn ihr Kind sie vor Wut anschreit.

An diesem Punkt dürfen sie das Gespräch einseitig abbrechen und ankündigen: „Die nächste halbe Stunde bin ich nicht zum Reden bereit“, sagt Ulric Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Die Situation abzubrechen ist oft sinnvoller als die Diskussion zu Ende bringen zu wollen. Denn oft genug passiert es, dass das Elternteil zurückschreit, keiner mehr dem anderen zuhört und sich alles hochschaukelt.

Wichtig nach der kurzen Auszeit: Es liegt an den Erwachsenen, wieder den ersten Schritt zu machen und auf das Kind zuzugehen. Eltern dürfen nicht erwarten, dass Sohn oder Tochter die Initiative ergreifen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Kinderhochstühle gehören zur Grundausstattung im Familienhaushalt. Es gibt aber große Unterschiede bei den Modellen: Die Mehrzahl fällt wegen Sicherheitsmängeln und Schadstoffen durch.mehr...

Baierbrunn. Auf das Ergebnis eines Schwangerschaftstestes fiebern viele Menschen intensiv hin. Umso schwieriger, wenn sich die Überprüfung als falsch erweist, weil der Test von seiner Umgebung beeinflusst wurde. In diesem Fall gibt es nur eine Lösung.mehr...

Mannheim. Das Kind ist satt, der Teller aber noch nicht leer. Großeltern bitten die Kleinen dann oft, den Rest aufzuessen. Doch das behindert ihren Lernprozess.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

Wie man Kinder auf Notfälle vorbereitet

Fürth. Für Eltern ist das ein absolutes Horrorszenario: Bei einem gemeinsamen Ausflug aus dem Haus verschwindet plötzlich das Kind. Eine Expertin erklärt, wie sie sich und den Nachwuchs auf eine solche Situation vorbereiten können.mehr...

Lüneburg. Wenn Vierjährige mit großen Augen vor dem Spielwarenregal stehen und sagen: „Bitte, bitte kauf mir das!“: Wer kann da schon Nein sagen? Viele Eltern jedenfalls nicht. Aber bei Spielzeug ist weniger oft mehr.mehr...

Hannover. Vitaminpillen und Co. für Kinder sind seit Jahren umstritten. Ärzte warnen vor den Nahrungsergänzungsmitteln. Wie ungesund diese Präparate für Kinder tatsächlich sind, hat die Verbraucherzentrale untersucht.mehr...