Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Alle Artikel zum Thema: Energie

Energie

Lok Greven

Energie

GREVEN Vor Aufregung gerötete Gesichter bei den vielen Schülern, Spannung bei den Lehrern. Es geht um den begehrten Titel „Energieschule“.mehr...

Arnstadt/Freiberg. Der insolvente Solarzellenhersteller Solarworld hat Einschränkungen für seine Produktion in Arnstadt in Thüringen angekündigt. Die dortige Zellfertigung soll vorübergehend gestoppt werden, bis neue Investoren gefunden sind, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Modulproduktion im sächsischen Freiberg solle aber weiterlaufen. Die weltweite Investorensuche läuft nach Einschätzung des Insolvenzverwalters gut. Die Resonanz sei groß. Für Nachfragen war das Unternehmen am Donnerstagabend nicht zu erreichen.mehr...

Brüssel. Hat Gazprom seine marktbeherrschende Stellung in Osteuropa missbraucht? Mehrere Jahre stritten Brüssel und der russische Energieriese darüber. Eine saftige Geldstrafe konnte Gazprom nun wohl verhindern. Doch der Streit hat auch eine politische Dimension.mehr...

Essen. Mit dem Rückzug des schwer erkrankten ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller aus dem Evonik-Aufsichtsrat ist am Mittwoch der „letzte große Ruhrbaron“ abgetreten.mehr...

Essen. Mit dem Rückzug des schwer erkrankten ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller aus dem Evonik-Aufsichtsrat ist am Mittwoch der „letzte große Ruhrbaron“ abgetreten. Evonik-Chef Christian Kullmann würdigte in einer Rede die „strategische Weitsicht“ und „soziale Verantwortung“ des 71-Jährigen, der als bisheriger Vorstandschef des Evonik-Großaktionärs RAG-Stiftung das Kontrollgremium geleitet hatte.mehr...

Brüssel/Düsseldorf. Mit einem Kredit von 800 Millionen Euro hilft die Europäische Investitionsbank (EIB), alte Schulen in NRW wieder flott zu machen. Das Geld solle in das Programm „Gute Schule 2020“ fließen und für das Sanieren, Modernisieren und Ausbauen kommunaler Schulen genutzt werden, teilte die EIB am Mittwoch mit. „Wenn wir kluge Köpfe bekommen wollen, die das Rückgrat einer künftigen wettbewerbsfähigen Wirtschaft in Europa sein sollen, dann brauchen wir moderne Schulen“, sagte der für das Deutschland-Geschäft zuständige EIB-Vizepräsident, Ambroise Fayolle. Daher sei das Darlehen mit der NRW.Bank abgeschlossen worden.mehr...

Essen. Mit dem Rückzug des schwer erkrankten ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller aus dem Evonik-Aufsichtsrat ist am Mittwoch der „letzte große Ruhrbaron“ abgetreten. Evonik-Chef Christian Kullmann würdigte in einer Rede die „strategische Weitsicht“ und „soziale Verantwortung“ des 71-Jährigen, der als bisheriger Vorstandschef des Evonik-Großaktionärs RAG-Stiftung das Kontrollgremium geleitet hatte.mehr...

Auto und Verkehr

22.05.2018

So können Autofahrer Kraftstoff sparen

München. Wer vorausschauend fährt, kann die Umwelt und den Geldbeutel schonen. Allein durch frühzeitiges Hochschalten sinkt der Kraftstoffverbrauch deutlich. Und auch der Inhalt des Kofferraums hat Einfluss.mehr...

Bonn. Wie sich der Strompreis entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab. Netzentgelte und Öko-Umlage dürften aber kein Grund für einen kurzfristigen Anstieg sein, meint der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.mehr...

Bonn. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, rechnet nicht mit einem schnellen Rückgang der Ökostrom-Umlage. „Ich glaube nicht, dass wir in kurzer Zeit ein Sinken der EEG-Umlage sehen werden“, sagte Homann der Deutschen Presse-Agentur. Er bezweifele aber, dass ein leichter Anstieg unmittelbar zu steigenden Strompreisen führt. Über die Umlage finanzieren die Stromkunden den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie macht knapp ein Viertel des Strompreises für Haushaltskunden aus.mehr...

Berlin. Um den Auftrag der Kohlekommission zur Planung des Braunkohleausstiegs gibt es weiterhin Ärger. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert einen Vorrang für ökonomische Fragen. „Der Umwelt- und Klimaschutz darf die Kommission nicht dominieren“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Den Grünen sind die Klimaschutz-Vorgaben dagegen nicht ehrgeizig genug. Das Gremium soll bis Ende dieses Jahres ein Enddatum für den Kohleausstieg festlegen.mehr...

Hamburg. Nach dem Winter gibt es bei den Verbrauchern Gewinner und Verlierer: Wer mit Gas heizt, kann sich auf eine Rückerstattung freuen. Mieter und Eigentümer mit Ölheizung schauen dagegen in die Röhre.mehr...

Berlin. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert für die Kohleausstiegs-Kommission einen Vorrang für ökonomische Fragen. Der Umwelt- und Klimaschutz dürfe die Kommission nicht dominieren, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), der Deutschen Presse-Agentur. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Pfeiffer wandte sich gegen aus seiner Sicht zu ambitionierte Vorgaben beim Klimaschutz bereits im Mandat. Die Kommission soll bis Ende dieses Jahres festlegen, bis wann Deutschland aus der Kohleenergie aussteigt.mehr...

Hamburg. Wegen des relativ milden Wetters haben die Verbraucher in Deutschland rund fünf Prozent an Heizenergie eingespart. Die Monate Oktober, Januar und April waren laut des Vergleichsportals Check24 ungewöhnlich warm und führten so zu einem geringeren Energiebedarf. Davon haben primär alle profitiert, die ihre Wohnung oder ihr Haus mit Gas heizen. Sie konnten auch dank gesunkener Gaspreise sieben Prozent sparen. Anders sieht es für Verbraucher mit eine Ölheizung aus. Dadurch, dass die Heizölpreise angestiegen sind, gab es für sie kein Minus auf der Rechnung.mehr...

Essen. Die RAG-Stiftung, die die dauerhaften Lasten der deutschen Steinkohleförderung abdeckt, ist als Großaktionär bei der Deutschen Pfandbriefbank eingestiegen. Die Essener Stiftung erwarb laut einer Stimmrechtsmitteilung einen Anteil von 4,5 Prozent vom Bund. Der Stiftungs-Finanzvorstand und frühere NRW-Finanzminister Helmut Linssen begründete den Einstieg mit dem risikoarmen Geschäftsmodell und der guten Dividendenrendite der Papiere. Die Stiftung muss aus ihren Anlageerträgen ab dem nächsten Jahr die sogenannten Ewigkeitslasten - etwa das Abpumpen von Grubenwasser - finanzieren - nach jetzigem Stand gut 200 Millionen Euro jährlich.mehr...

Brüssel. Nach jahrelangem Streit über die zu schmutzige Luft in vielen deutschen Städten gibt die EU-Kommission heute bekannt, ob sie Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Hintergrund sind die zu hohen Stickoxid-Werte in zuletzt 66 deutschen Kommunen, die maßgeblich auf die vielen Diesel-Fahrzeuge zurückgehen. Auch mehreren weiteren EU-Ländern drohen Klagen. Damit dürfte die Diskussion über zu schmutzige Diesel und mögliche Fahrverbote neuen Auftrieb bekommen. Umweltverbände rechnen fest damit, dass die Kommission Deutschland tatsächlich verklagt.mehr...

Arnsberg. Für den Braunkohletagebau Hambach im rheinischen Revier soll ein 500 Quadratmeter großer Acker der Umweltschutzorganisation BUND enteignet werden. Einen entsprechenden Beschluss teilte die zuständige Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch mit. Der Energiekonzern RWE hatte die sogenannte Grundabtretung beantragt, nachdem der BUND auf Kaufangebote des Konzerns nicht eingegangen war.mehr...

München. Trotz guter Konjunktur und hoher Steuereinnahmen stehen viele Stadtwerke in Großstädten laut einer Studie finanziell schlecht da. Unter 91 untersuchten kommunalen Konzernen in Deutschland sei fast die Hälfte hoch verschuldet, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft KPMG. Dabei seien viele Stadtwerke als Versorger der Bürger mit Strom, Gas oder Wasser wichtig für das öffentliche Leben. Mehr als drei Viertel der Stadtwerke mit angespannten Finanzen führten die Energiewende als Ursache für ihre Lage an, heißt es in dem Papier.mehr...

Düsseldorf. Verbraucherschützer gehen gegen versteckte Preiserhöhungen von Strom- und Gasanbietern vor. Drei Unternehmen habe man abgemahnt, sagte der Chef der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski, in Düsseldorf. Darunter seien zwei Discounter, die aggressiv mit Billigpreisen in den Vergleichsportalen werben und diese dann möglichst unbemerkt erhöhen. Wenn die abgemahnten Anbieter uneinsichtig blieben, werde man sie verklagen, kündigte die Verbraucherzentrale an. Sie verwies auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf.mehr...

Düsseldorf. Verbraucherschützer gehen gegen versteckte Preiserhöhungen von Strom- und Gasanbietern vor. Drei Unternehmen habe man abgemahnt, sagte der Chef der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski, in Düsseldorf.mehr...

Düsseldorf. Verbraucherschützer gehen gegen versteckte Preiserhöhungen von Strom- und Gasanbietern vor. Drei Unternehmen habe man abgemahnt, sagte der Chef der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski, am Mittwoch in Düsseldorf.mehr...

Bauen und Wohnen

15.05.2018

Stromkasten regelmäßig überprüfen

Köln. Der Schalter im Sicherungskasten sollte regelmäßig kontrolliert werden. Und es ist zu prüfen, ob die Elektrik von Haus oder Wohnung dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Wie man dabei vorgeht.mehr...

Hamburg. Der Ausbau der Windenergie steht weltweit auf der Tagesordnung. Für die Hersteller der Anlagen sind die Zeiten dennoch nicht einfach. Sie haben zwar ausreichend Aufträge, stehen aber unter starkem Wettbewerbsdruck.mehr...

Essen. Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet. Dies lag vor allem an geringeren Ergebnissen aus der konventionellen Stromerzeugung, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank um 11 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente RWE mit 620 Millionen Euro mehr als ein Drittel weniger. Bereinigt um Sondereffekte sank das Nettoergebnis um ein Viertel auf 517 Millionen Euro.mehr...

Geld und Recht

14.05.2018

Benzin und Heizöl werden teurer

Hamburg. Erst schleichend, dann immer schneller sind die Preise für Benzin und Heizöl geklettert. Die Trump-Entscheidung für einen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran beschleunigen den Trend. Angebot und Nachfrage könnten noch höhere Preise nach sich ziehen.mehr...

Essen. Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Grund waren ein schwächeres Vertriebsgeschäft sowie ein schlechteres Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Der bereinigte Nettogewinn sank um knapp 11 Prozent auf 610 Millionen Euro. An seiner Jahresprognose hielt der Konzern fest.mehr...

Berlin. Ein Heizkessel sorgt in einem Mietshaus für die nötige Wärme. Blöd nur, wenn das Gerät nicht funktioniert und ausgetauscht werden muss. Wer trägt unter diesen Umständen die Kosten?mehr...

Schlaglichter

13.05.2018

Benzin und Heizöl teuer

Hamburg. Die guten Jahre für Autofahrer und Heizölkäufer sind erst einmal vorbei - und kommen wohl nicht so schnell zurück. Seit einem Jahr steigen die Preise für Rohöl wieder, und mit ihnen jene für Heizöl und Benzin. Erstmals seit fast drei Jahren müssen deutsche Autofahrer an der Zapfsäule mehr als 1,40 Euro für einen Liter Superbenzin E10 bezahlen. Für einen Liter Diesel wird im bundesweiten Durchschnitt mindestens 1,26 Euro fällig. Die Trump-Entscheidung für einen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran und die gute Weltkonjunktur treiben den Ölpreis an.mehr...

Hamburg. Erst schleichend, dann immer schneller sind die Preise für Benzin und Heizöl geklettert. Die Trump-Entscheidung für einen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran beschleunigen den Trend. Angebot und Nachfrage könnten noch höhere Preise nach sich ziehen.mehr...

Hamburg. Erstmals seit fast drei Jahren müssen Autofahrer an der Zapfsäule mehr als 1,40 Euro für einen Liter Superbenzin E10 bezahlen. Für einen Liter Diesel werden im bundesweiten Durchschnitt mindestens 1,26 Euro fällig, haben verschiedene Preisportale und Marktbeobachter ermittelt. Auch Heizöl ist deutlich teurer geworden. Ursache für die steigenden Verbraucherpreise an Tankstellen und bei Heizölhändlern sind die hohen Rohölpreise. Der Preis für ein Barrel Rohöl kletterte binnen eines Jahres um mehr als die Hälfte.mehr...

Essen. Zehn Wochen nach dem Säureanschlag auf den Innogy-Finanzvorstand Bernhard Günther wird der Energiemanager erstmals wieder einen öffentlichen Termin wahrnehmen. Günther will sich Montag bei einer Telefon-Pressekonferenz gemeinsam mit Innogy-Vorstandschef Uwe Tigges den Fragen von Journalisten stellen.mehr...

Greifswald. Der Nabu hatte bereits am 2. Februar Klage und Eilantrag gegen den Planfeststellungsbeschluss des Bergamtes Stralsund eingereicht. Das Gericht hat die ausstehende Entscheidung über den Eilantrag bislang damit begründet, dass der Schriftwechsel nicht abgeschlossen sei.mehr...

Greifswald. Der Umweltverband Nabu will den in Kürze erwarteten Baubeginn für die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 mit einem weiteren Antrag vor Gericht verhindern. Der Verband beantragte nach eigenen Angaben beim Oberverwaltungsgericht Greifswald eine gerichtliche Zwischenverfügung, mit der das Gericht bis zum 15. Mai zu einer Entscheidung über einen sofortigen Baustopp bewegt werden soll. Laut Genehmigung kann die Gazprom-Tochter am 15. Mai im Greifswalder Bodden mit den Bauarbeiten für die Gasleitung beginnen.mehr...

Essen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat von Innogy wollen ihren Aktionären keine Empfehlung für das Übernahme-Angebot von Eon geben. Die von dem Konzern angebotenen Gegenleistungen halte man zwar für angemessen. „Eine abschließende Beurteilung der relativen Höhe des Angebots ist aber aufgrund von nicht-öffentlichen Vereinbarungen zwischen Eon und RWE nicht möglich“, hieß es in einer am Donnerstag in Essen veröffentlichten Mitteilung.mehr...

Berlin. Die frühere Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), soll als dritte Vorsitzende die Interessen Nordrhein-Westfalens in der Kohle-Kommission vertreten. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen bestätigt. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ (Donnerstag) über die Personalie berichtet. Die Kölner CDU-Politikerin war zwischen 2009 und 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Vorsitzende der Endlager-Kommission. Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung.mehr...

Wirtschaft

10.05.2018

Ölpreise steigen weiter

New York/London. Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel zugelegt. Nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ist die Lage im Nahen Osten zunehmend heikel.mehr...

Essen. Wenn Eon den Konkurrenten Innogy übernimmt, sollen 5000 Stellen wegfallen. Das sorgt bei den Beschäftigten dort für Unruhe. Eon-Chef Johannes Teyssen versucht, Befürchtungen zu zerstreuen.mehr...

Berlin. Wer seinen Solarstromspeicher durch das Förderprogramm der KfW-Bank unterstützen lassen will, sollte schnell sein. Das Programm läuft bald ab. Aber lohnt sich die Förderung überhaupt?mehr...

Essen. Wenn Eon den Konkurrenten Innogy übernimmt, sollen 5000 Stellen wegfallen. Das sorgt bei den Beschäftigten dort für Unruhe. Eon-Chef Johannes Teyssen versucht, Befürchtungen zu zerstreuen.mehr...

Düsseldorf. Für den Ausbau der Windenergie gelten in Kürze in Nordrhein-Westfalen restriktivere Regeln. Künftig muss mit mindestens 1500 Metern Abstand zwischen Windkraftanlagen und reinen Wohngebieten geplant werden. Das sieht ein neuer Erlass vor, den das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf verabschiedet hat.mehr...

Bonn. Abzocke beim Telefon, Ärger über verspätete Briefzustellung: Für die Bundesnetzagentur ist der Verbraucherschutz eine wichtige Aufgabe. Sie kann dabei hohe Geldbußen verhängen. Auch Hacker beschäftigen die Behörde.mehr...

Düsseldorf. Eigentlich sollte das Kraftwerk 2011 in Betrieb gehen. Jetzt dürfte es erst 2020 so weit sein. Denn die Kesselwände müssen komplett ausgetauscht werden. Das hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz.mehr...

Bonn. Die Übernahme der Stromnetze der RWE-Tochter Innogy durch den Konkurrenten Eon ist für die Bundesnetzagentur kein Grund zur Besorgnis. Energienetze seien grundsätzlich staatlich reguliert, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Dienstag in Bonn. „Und alle werden gleich reguliert. Deshalb spielt es keine Rolle, wer der jeweilige Eigentümer des Netzes ist.“mehr...

Essen. Eon hat im ersten Quartal von einem guten Kundengeschäft profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert. Von Januar bis März konnte der Energieversorger mehr Kunden gewinnen, vor allem im deutschen Markt. Auch im Geschäft mit erneuerbaren Energien verdiente Eon mehr, während die Ergebnisse in der Netzsparte fielen.mehr...

Düsseldorf. Uniper muss bei seinem krisengeplagten Kraftwerk Datteln 4 einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Eine erste Schadensanalyse des im Bau befindlichen Kraftwerks habe ergeben, dass die Kesselwände komplett ausgetauscht werden müssten, teilte der Energieversorger am späten Montagabend mit. Damit verzögere sich die Inbetriebnahme weiter, mit der nun voraussichtlich im Sommer 2020 gerechnet wird. Zudem verursacht der Aufschub eine außerplanmäßige Abschreibung auf das Kraftwerk von rund 270 Millionen Euro.mehr...

Essen. Der Energiekonzern Eon baut trotz des geplanten Abschieds von den erneuerbaren Energien sein Engagement in der Windkraft aus. Eon übernehme die deutschen Aktivitäten des Entwicklers und Betreibers von Windparks an Land, Vortex Energy aus Kassel, teilte ein Sprecher am Montag mit.mehr...

Remscheid. Dank florierender Geschäfte mit Wärmepumpen und digitalen Lösungen hat der Heizungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant auch 2017 ein kräftiges Wachstum erzielt. Die Umsätze des Remscheider Familienunternehmens stiegen im vergangenen Jahr um rund vier Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungeffekte lag das Umsatzplus sogar bei 8 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich um rund 8 Prozent auf 232 Millionen Euro.mehr...

Hamburg. Der Preis für Heizöl hat in Deutschland seinen höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren erreicht. Heute mussten die Kunden im bundesweiten Durchschnitt rund 68 Euro für 100 Liter bezahlen, wie aus verschiedenen Internet-Preisportalen hervorgeht. Ähnlich teuer war Heizöl zuletzt im November 2014. Damals lag der Preis während eines Großteils des Jahres bei rund 80 Euro. In den vergangenen drei Monaten ist Heizöl in Deutschland damit um rund 10 Euro je 100 Liter teurer geworden. Hintergrund sind steigende Preise für den Grundstoff Rohöl.mehr...

Düsseldorf. Die Angst vor den belgischen Atomkraftwerken Tihange und Doel ist nach Einschätzung des Historikers Christoph Nonn übertrieben. Selbst die Gefahr eines größten anzunehmenden Unfalls (GAU) werde aufgebauscht, sagte der Düsseldorfer Professor der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl der zweifelsfrei nachgewiesenen Todesopfer von Fukushima und Tschernobyl liege zusammen im zweistelligen Bereich: „Schlimm genug. Aber jedes Jahr sterben weltweit Zehntausende Menschen an Atemwegserkrankungen, die durch Luftverschmutzung hervorgerufen werden. Das findet vergleichsweise viel weniger Aufmerksamkeit. Genau wie die Endlagerung von atomarem Abfall, die ein viel größeres Umweltproblem ist als Reaktorunfälle.“ Nonn ist Autor einer gerade erschienenen „Umweltgeschichte von Nordrhein-Westfalen“.mehr...

Essen. Beim vor der Zerschlagung stehenden Energiekonzern Innogy wird jetzt über die Zukunft der Arbeitsplätze verhandelt. Die Vorstandschefs von Eon, RWE und Innogy haben sich dazu mit Vertretern der Gewerkschaften Verdi und IG BCE sowwie den Vorsitzenden der Betriebsräte getroffen. Dieses erste Gespräch habe „in guter Atmosphäre“ stattgefunden, teilte Verdi am Freitag mit. Der Wunsch, „auf tarifvertraglicher Grundlage Regelungen zu Absicherungen der Mitarbeiter“ zu bekommen, sei von allen Beteiligten unterstützt worden. Für Ende kommender Woche habe man eine weitere Gesprächsrunde vereinbart.mehr...

Kerpen. Betroffene von deutschen Braunkohletagebauen fordern mindestens zwei Sitze in der geplanten Kommission zum Kohleausstieg. In sozialen Fragen hätten sie bisher kein Gehör gefunden, stellten Betroffene aus den Revieren im Rheinland, in der Lausitz und Mitteldeutschland in einem am Freitag bekannt gemachten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fest. „Suchen Sie das Gespräch mit uns und geben Sie uns die Möglichkeit, in der Kohlekommission die Zukunft und Perspektiven unserer Regionen mitzugestalten“, heißt es darin.mehr...

Düsseldorf. Die Braunkohleförderung im Tagebau Hambach könnte nach Einschätzung der Grünen im NRW-Landtag mehr als ein Jahr ohne umstrittene Rodungen weitergeführt werden. Diesen Schluss zog die Partei am Mittwoch aus einer Antwort des NRW-Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Demnach liegen zwischen der Abbaukante des Tagebaus bis zum Restwald 150 Hektar bei einem prognostizierten Flächenverbrauch pro Jahr von 80 bis 100 Hektar.mehr...

Essen. Der Energiekonzern Eon prüft bei der geplanten Übernahme der RWE-Tochter Innogy laut der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ auch die Schließung ganzer Standorte. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf die Eon-Angebotsunterlagen. Ein Eon-Sprecher sagte, die Situation sei komplett offen. Bei der neuen Eon sollen nach der Transaktion rund 5000 Stellen gestrichen werden, wie Eon-Chef Johannes Teyssen angekündigt hatte. Eon und RWE planen eine komplette Neuordnung ihrer Geschäfte mit der Übernahme von Innogy durch Eon und einem umfangreichen Tausch von Geschäftsaktivitäten und Vermögenswerten.mehr...

Brüssel. Der belgische Atomreaktor Doel 1 ist wegen eines Lecks im Notkühlwasserkreislauf vorsichtshalber heruntergefahren worden. Nach Angaben des Betreibers Engie Electrabel vom Montag hatte die undichte Stelle keinerlei Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Umwelt oder die Bevölkerung. Die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC) sprach von einem minimalen Leck, das „an sich keine Sicherheitsprobleme darstelle“. Radioaktivität trat nicht aus.mehr...

Berlin/Essen. Die Atomkraftwerks-Betreiber RWE und Vattenfall sollen nach einem Gesetzentwurf für Nachteile beim Atomausstieg 2011 finanziell entschädigt werden. Die genaue Summe steht nicht fest, das Bundesumweltministerium geht aber davon aus, dass die Kosten für die Steuerzahler „einen niedrigen einstelligen Milliardenbereich nicht überschreiten, wahrscheinlich jedoch im oberen dreistelligen Millionenbereich liegen“. Bei den Laufzeiten für die Kraftwerke bleibt alles beim Alten - 2022 geht das letzte AKW in Deutschland vom Netz. Über den Entwurf, der seit Freitag zwischen den Bundesministerien abgestimmt wird, hatte zuerst die „taz“ berichtet.mehr...

Berlin. Die Atomkraftwerks-Betreiber RWE und Vattenfall sollen nach einem Gesetzentwurf für Nachteile beim Atomausstieg 2011 finanziell entschädigt werden. Die genaue Summe steht nicht fest. Das Bundesumweltministerium geht aber davon aus, dass die Kosten für die Steuerzahler „einen niedrigen einstelligen Milliardenbereich nicht überschreiten“. Bei den Laufzeiten für die Kraftwerke bleibt alles beim Alten - 2022 geht das letzte AKW in Deutschland vom Netz. Damit setzt das Haus von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember 2016 um.mehr...

Frankfurt/Main. Passivhäuser sind häufig mit Lüftungsanlagen ausgestattet. Sie sollen für stetig frische Luft sorgen. Doch zieht es zu sehr, kann das ein Mangel sein, der eine Mietminderung rechtfertigt.mehr...

Bauen und Wohnen

30.04.2018

Die richtige Dämmung für das Haus finden

Berlin. Eine gute Dämmung des Hauses spart Energie. Doch nicht immer lässt sich gleich das ganze Gebäude von außen dämmen. Als Alternativen bieten sich Innendämmung und Wärmedämmputze an. Dabei muss allerdings einiges beachtet werden.mehr...

Köln. Rund 300 Braunkohlgegner haben am Sonntag am Rand des Tagebaus Hambach gegen die weitere Rodung des Hambacher Waldes im Zuge des Kohleabbaus demonstriert. Die Kundgebung verlief friedlich, wie die Polizei mitteilte. Ein Großteil der Demonstranten war von Köln aus in einem Fahrrad-Korso zum Tagebau gefahren. Zu den Unterstützern der Protest-Aktion zählen die Kölner Grünen, der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen, die Umweltschutzorganisation Robin Wood und die Bürgerinitiative Buirer für Buir.mehr...

Amsterdam. Ein großer Stromausfall in der Nacht zum Sonntag hat den Verkehr auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol stundenlang behindert. Dutzende Flüge waren gestrichen worden, teilte der Flughafen imit. Vor den Schaltern bildeten sich so lange Warteschlangen, dass der Flughafen kurzzeitig geschlossen werden musste. Die Polizei sperrte zeitweise auch die Zufahrtsstraßen zum Flughafen. Der Elektrizitätsbetrieb lief zwar gegen 9:30 Uhr wieder normal. Viele Flüge hätten aber Verspätung, sagte eine Sprecherin.mehr...

Köln. Die Braunkohlegegner im Hambacher Wald wollen nicht klein beigeben. Zwar hat RWE eine Genehmigung für weitere Rodungen. Doch die Gegner treffen sich zur nächsten Protestaktion.mehr...

St. Petersburg. Russland hat ein umstrittenes sogenanntes schwimmendes Atomkraftwerk für die Energieversorgung auf Außenposten in der Arktis vom Stapel gelassen. Das Schiff „Akademik Lomonossow“ verließ seine Werft in St. Petersburg. In den kommenden Wochen soll es über die Ostsee und das Nordmeer in den russischen Marinehafen Murmansk fahren. Dort sollten die zwei Reaktoren des Kraftwerks mit nuklearem Brennstoff ausgestattet werden. Umweltschützer kritisieren das Projekt als riskant.mehr...

Düsseldorf. Fast jedes zweite frisch genehmigte Wohnhaus in Nordrhein-Westfalen wird künftig überwiegend oder ganz mit erneuerbarer Energie beheizt. Das teilte das Statistische Landesamt am Freitag zum „Tag der erneuerbaren Energie“ am 28. April mit. Von den gut 17 500 im vergangenen Jahr genehmigten neuen Wohnhäusern bekämen knapp 8500 Solaranlagen, Wärmepumpen, Holzöfen oder andere Bio-Heizungsanlagen. Ländliche Regionen wie die Kreise Siegen-Wittgenstein, Kleve und der Märkische Kreis liegen dabei vorn. In Großstädten wie Bochum wird dagegen noch überwiegend konventionell mit Öl oder Gas geheizt.mehr...

Herten. Auf einem ehemaligen Zechengelände in Herten wird jetzt die Produktion von Wasserstoff mit Hilfe von Windstrom getestet. Das japanische Unternehmen Asahi Kasei nahm am Freitag eine Demonstrationsanlage in der Ruhrgebietsstadt in Betrieb. Sogenannter grüner Wasserstoff könnte bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielen - als klimafreundlicher Treibstoff für Fahrzeuge sowie als Speicher für Energie.mehr...

Essen. Bei der Zerschlagung der RWE-Tochter Innogy sind jetzt deren Aktionäre am Zug. Der Energiekonzern Eon hat am Freitag sein Übernahmeangebot für ihre Aktien veröffentlicht. Eon will den Aktionären, die rund 23 Prozent des Innogy-Kapitals halten, 38,40 je Aktie zahlen. Die Annahmefrist endet am 6. Juli.mehr...

Essen. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat vor den Aktionären des Energiekonzerns für das geplante Geschäft mit Konkurrent Eon geworben, das zur Zerschlagung der Tochter Innogy führen wird. Die Vereinbarung mit Eon bringe für RWE strategisch und finanziell die größten Potenziale mit sich, sagte Schmitz am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Essen.mehr...

Berlin. Deutschland hinkt den eigenen Klimaschutz-Plänen hinterher. Um guten Willen zu zeigen, hat die GroKo einen Extra-Ausbau von Wind- und Sonnenkraft angekündigt. Warum steht davon dann nichts in einem Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium?mehr...

Essen. Die Aktionäre des Energiekonzerns RWE treffen sich heute zur Hauptversammlung in Essen. Ein Thema dürfte dabei die geplante Zerschlagung der RWE-Tochter Innogy sein. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat mit dem Chef des Konkurrenten Eon, Johannes Teyssen, eine weit reichende Neuaufteilung der Geschäftsfelder der beiden Energieriesen vereinbart. RWE will sich künftig ganz auf die Stromproduktion aus konventionellen und erneuerbaren Energien konzentrieren. Eon soll nur noch Strom- und Gasnetze sowie das Geschäft mit den Endkunden betreiben.mehr...

Dessau-Roßlau. Wegen einer defekten Oberleitung haben 27 Fahrgäste in Sachsen-Anhalt stundenlang in einem Regionalzug ausharren müssen. Der Zug war mittags auf offener Strecke in einem kaum zugänglichen Waldstück bei Dessau-Roßlau liegengeblieben. Wegen des unwegsamen Geländes konnten die Reisenden nicht herausgeholt werden. Mitarbeiter der Deutschen Bahn versorgten die Betroffenen mit Essen und Getränken. Erst am späten Nachmittag schleppte eine Hilfslok mit Dieselmotor den Zug dann nach Dessau.mehr...

Kiel. Mit den wärmeren Temperaturen steigen viele Menschen wieder auf das Fahrrad um. Pedelec-Nutzer sollten vor dem ersten Gebrauch nach der Winterpause achtsam sein. Denn die Akkus könnten unter der kalten Jahreszeit gelitten haben.mehr...

Bauen und Wohnen

24.04.2018

Erste Energieausweise laufen aus

Berlin. Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch eines Gebäudes. Mittlerweile ist er für viele Immobilien-Besitzer Pflicht. Was einige von ihnen beachten müssen: Ausweise der ersten Generation laufen noch in diesem Jahr aus.mehr...

Essen. Uwe Tigges bleibt Vorstandsvorsitzender bei Innogy, Ex-Chef Peter Terium bekommt 12 Millionen Euro Abfindung. Das ist bei der RWE-Tochter geklärt. Aber sonst ist bei dem Energiekonzern, den es Ende kommenden Jahres nicht mehr geben soll, noch vieles offen.mehr...

Essen. Der Interimschef des Energiekonzerns Innogy, Uwe Tigges, ist jetzt auch zum offiziellen Vorstandsvorsitzenden bestellt worden. Das teilte Aufsichtsratschef Erhard Schipporeit am Dienstag in Essen auf der Hauptversammlung mit. Tigges hatte das Amt im Dezember 2017 von Peter Terium zunächst übergangsweise übernommen, nachdem dieser nach einer Gewinnwarnung zurückgetreten war. Nachfolger von Tigges als Personalvorstand wird Arno Hahn, hieß es weiter. Er wurde zum 1. Mai für drei Jahre in den Vorstand berufen.mehr...

Essen. Eon-Chef Johannes Teyssen ist Befürchtungen entgegengetreten, nach der Übernahme der RWE-Tochter Innogy könnte der geplante Stellenabbau einseitig zulasten der dortigen Mitarbeiter gehen. „Wir sind uns unserer Verantwortung den Mitarbeitern beider Unternehmen gegenüber sehr bewusst“, sagte Teyssen am Montag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Eon stehe dafür ein, „dass ein Mitarbeiter von Innogy bei entsprechenden Maßnahmen nicht schlechter behandelt wird als ein Mitarbeiter der jetzigen Eon“.mehr...

Paris. Streiks bei der französischen Bahn und der Fluggesellschaft Air France haben am Montag erneut Pendler und Reisende beeinträchtigt. Im Bahnverkehr in Frankreich fielen allerdings etwas weniger Züge aus als an den vorherigen Streiktagen vergangene Woche. Trotzdem fuhren laut Ankündigung des Bahnbetreibers SNCF im Durchschnitt nur zwei von fünf TGV-Hochgeschwindigkeitszügen. Die französische Fluggesellschaft Air France strich etwa ein Viertel ihrer Verbindungen. Auch für Dienstag sind Streiks angekündigt.mehr...

Jüchen. Wenn sich ein Tagebau-Koloss an seinen neuen Arbeitsplatz bewegt, dann ist das ein Hingucker. Dass er das im Schneckentempo macht, ist da nur eine Randnotiz.mehr...

Jüchen. Eine spektakuläre Aktion: Ein Tagebauriese bewegt sich an seinen neuen Arbeitsplatz im Tagebau Garzweiler. Dabei quert er auch eine neue Autobahn.mehr...

Eupen. Aus Angst vor einem schwerwiegenden Unfall haben Atomkraftgegner am Samstag Anzeige gegen den belgischen Staat und die Kernkraftwerke Tihange und Doel erstattet. „Wir sind hier, um unsere Wut über und unseren Protest gegen die belgischen AKWs zu zeigen“, sagte Jörg Schellenberg vom trinationalen Aktionsbündnis „Stop Tihange“ am Samstag im belgischen Eupen. Tausende Haarrisse an den Reaktordruckbehältern sorgten bei vielen Menschen für Verunsicherung.mehr...

Eupen. Die Sorge vor einem Unfall in den belgischen Atomkraftwerken Doel und Tihange ist groß. Menschen fühlten sich in ihrer Sicherheit bedroht, sagen Atomkraftgegner und wollen Strafanzeige stellen.mehr...

Düsseldorf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) will mit seiner am Freitag eingereichten neuen Klage den Braunkohletagebau Hambach stoppen und den Wald retten. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen hat nach eigenen Angaben beim Verwaltungsgericht Köln die Aufhebung des unlängst zugelassenen Hauptbetriebsplans bis 2020 beantragt, wie der BUND am Freitag mitteilte. Zentraler Streitpunkt in der neuen rechtlichen Auseinandersetzung ist weiterhin die Frage, ob die Restflächen des Hambacher Waldes nach europäischen Kriterien schützenswert ist.mehr...

Essen. In den Deal von RWE und Eon zur Zerschlagung des Essener Energiekonzerns Innogy hat sich ein weiterer Kaufinteressent eingeschaltet. Innogy liege eine Anfrage für seine Geschäftsaktivitäten in der Tschechischen Republik vor, teilten die Essener am Freitag mit. Man werde deshalb eine Buchprüfung für diese Aktivitäten ermöglichen und ausgewählte Informationen zur Verfügung stellen.mehr...

Essen. Der Essener Kraftwerksbetreiber Steag ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, leidet aber weiter unter der Absatzflaute für seinen Kohlestrom. Die hohe Einspeisung von Windenergie ins deutsche Stromnetz führe zu einem „enormen wirtschaftlichen Druck“ auf die Steag-Steinkohlekraftwerke im Ruhrgebiet und im Saarland, sagte Vorstandschef Joachim Rumstadt am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Essen. Nach einem Verlust von 220 Millionen Euro 2016 stand im vergangenen Jahr unter dem Strich ein Gewinn von 58,6 Millionen Euro. Steag ist einer der größten deutschen konventionellen Stromerzeuger.mehr...

Berlin. In der Küche können Mieter auf verschiedenen Wegen Kosten sparen. Eine Methode ist die Einführung eines Durchlauferhitzers für die Spüle, der den Energieverlust reduziert.mehr...

Paris. Französische Eisenbahner haben mit ihrem Streik gegen die Reform der Staatsbahn SNCF erneut große Teile des Zugverkehrs lahmgelegt. Zwar ist die Beteiligung an den Protestaktionen inzwischen deutlich niedriger als zu Beginn der Streikwelle, trotzdem fielen laut Ankündigung der SNCF etwa zwei Drittel der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge aus. Auch Fernverbindungen nach Deutschland wurden gestrichen. Im französischen Regionalverkehr fuhren wie schon am Vortag durchschnittlich zwei von fünf Zügen. Es war bereits der achte Streiktag seit Anfang April.mehr...

Berlin. Ökostrom-Produzenten werden nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schon in wenigen Jahren ohne staatliche Subventionen auskommen. Altmaier sagte vor Beginn einer internationalen Energiekonferenz in Berlin: „Ich gehe davon aus, dass die erneuerbaren Energien in absehbarer Zeit, das heißt in den nächsten vier bis fünf Jahren, ihre Wettbewerbsfähigkeit vollständig erreicht haben, und dass wir dann imstande sein werden, erneuerbare Energien ohne zusätzliche Subventionen zu finanzieren.“ Die Ausbaukosten zum Beispiel für Windkraft an Land hätten sich halbiert.mehr...

Leipzig. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert beim Ausstieg aus der Braunkohle eine Schonfrist von 20 Jahren. „Wir haben die Chance und das Geld, um den Strukturwandel verantwortlich zu gestalten“, sagte Kretschmer der „Leipziger Volkszeitung“. Ein harter Strukturbruch wie 1990 nach dem Ende der DDR „darf sich bei der Kohle keinesfalls wiederholen“, betonte der Regierungschef mit Blick auf die demnächst beginnende Arbeit der Kohle-Kommission der Bundesregierung. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte, Kretschmer schüre Panik ohne hinreichenden Grund.mehr...

Hannover. Alles redet von E-Autos, die ganze Autobranche hat mit dem Umbruch zum Elektrozeitalter zu tun. Eine Studie geht aber davon aus: Verbrenner werden auch 2040 noch gefragt sein.mehr...

Berlin. Kurz nach dem Chefwechsel bei Volkswagen findet Wirtschaftsminister Altmaier deutliche Worte an die Autoindustrie. Beim Aufbau einer Batteriezellen-Fertigung in Europa will er Tempo machen.mehr...

Düsseldorf. Der Ausbau der Windkraft in NRW geht voran - aber längst nicht so schnell, wie Klimaschützer sich das wünschen. Immerhin ist NRW jetzt am deutlich kleineren Sachsen-Anhalt vorbeigezogen.mehr...

Berlin. In der Autoindustrie droht aus Sicht eines Experten wegen der Dominanz asiatischer Batteriekonzerne eine „Verschiebung der Machtbalancen“ zu Lasten der deutschen Hersteller. Bei der Batteriezelle bestehe die Gefahr, dass künftig ein großer Teil der Wertschöpfung nicht bei den Autoherstellern liege, sagte Branchenexperte Wolfgang Bernhart von der Unternehmensberatung Roland Berger der Deutschen Presse-Agentur. Das könne die Gewinne drücken. Und das könnte Folgen für die Beschäftigung haben. Batteriezellen sind entscheidend bei der Fertigung der Batterien für E-Autos.mehr...

Marl. In Deutschland wird die Produktion von Biodiesel zurückgefahren. Die Hersteller reagieren damit nach Angaben ihres Verbandes auf steigende Billigimporte aus Argentinien. Betroffen ist unter anderem die Biodieselanlage im Chemiepark Marl. Die Produktion sei für unbestimmte Zeit auf die Hälfte zurückgefahren worden, sagte der Geschäftsführer des Betreibers Natural Energy West (NEW), Detlef Volz.mehr...

Berlin. Damit Diesel schadstoffärmer wird, bekommt er einen Biozusatz. In Deutschland wird dieser Biodiesel zu einem erheblichen Teil aus Raps hergestellt. Doch Biosprit aus Soja ist zur Zeit erheblich billiger.mehr...

Berlin. E-Autos sind politisch gewollt, mehr Ladestationen sollen kommen, aber auch die Reichweite der Fahrzeuge soll größer werden. Dabei spielen die Batteriezellen eine wichtige Rolle.mehr...

Berlin. Grüne und Linke haben den Streit der großen Koalition über die Federführung der Kohleausstiegs-Kommission kritisiert. Wirtschafts- und Umweltministerium müssten gemeinsam die Vorbereitung des Ausstiegs aus dem Kohlestrom leiten, „denn der Klimaschutz ist der Grund, weshalb wir den Kohleausstieg überhaupt machen müssen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der dpa. Eine gleichberechtigte Zuständigkeit sei ein „absolutes Muss“, wenn es in der Kommission nicht nur um die Belange der „fossilen Konzerne“ gehen solle, sondern auch um Klimaschutz, sagte der Linke-Politiker Lorenz Gösta Beutin.mehr...

Berlin. Die SPD im Bundestag besteht auf einer gemeinsamen Verantwortung des Wirtschafs- und des Umweltministeriums für die Kommission zur Vorbereitung des Kohleausstiegs.mehr...

Frankfurt. Der Solarboom in China treibt die erneuerbaren Energien an. In Deutschland sind die Investitionen in Ökostrom dagegen gesunken. Das liegt laut einer neuen Studie zumindest teilweise an der Politik.mehr...