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Entscheidung im Erzgebirge - KSC mit Zuversicht

Aue. Schafft der KSC die direkte Rückkehr? Oder bleibt Aue zweitklassig? Beide Teams geben sich nach der Hinspiel-Nullnummer zuversichtlich. Dem KSC reicht schon ein Unentschieden mit mindestens einem Tor. Alle sind aber auch auf ein Elfmeterschießen in der Relegation gefasst.

Entscheidung im Erzgebirge - KSC mit Zuversicht

Der Karlsruher Marvin Pourie (r) im Zweikampf mit Nicolai Rapp aus Aue. Foto: Uli Deck

Der Karlsruher SC kann sich sogar ein erneutes Unentschieden leisten, Gastgeber FC Erzgebirge Aue muss gewinnen oder auf starke Nerven im Elfmeterschießen hoffen.

Um wie vor fünf Jahren den direkten Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga zu schaffen, lässt der KSC nichts unversucht und machte sich bereits am Sonntag mit einem Zwischenstopp auf den Weg ins Erzgebirge. „Wir glauben an uns“, betonte Trainer Alois Schwartz: „Immer wieder, wenn die Mannschaft muss, hat sie geliefert.“ Das werde sie auch an diesem Dienstag (18.15 Uhr) im Relegations-Rückspiel machen.

Nach der Nullnummer im Hinspiel reicht dem KSC in Aue ein weiteres Remis - allerdings mit mindestens einem eigenen Tor. Aue muss gewinnen, will die Mannschaft von Trainer Hannes Drews nicht auch noch in die Verlängerung und womöglich ins Elfmeterschießen. „Unser Ziel ist ganz klar, dass wir das in den 90 Minuten für uns entscheiden“, sagte Drews. Seine Mannschaft sei aber auch für ein Elfmeterschießen gut vorbereitet.

Seit sechs Pflichtspielen wartet er mit seinem Team bereits auf einen Sieg, Tiefpunkt war das 0:1 beim Mitkonkurrenten SV Darmstadt 98 inklusive nicht anerkanntem klaren Aue-Treffer, weswegen der FCE noch auf den Relegationsrang abrutschte.

„So eine Situation, wie wir sie jetzt hier im Erzgebirge vorfinden, hatten wir noch nie“, betonte Torwart und Kapitän Martin Männel und appellierte an die eigenen Fans. Die Gastgeber rechnen mit einem ausverkauften Stadion - 16 485 Zuschauer passen in die umgebaute Arena. „Das ist das letzte Spiel der Saison und da brennt das Erzgebirge“, prophezeite Aues Routinier Christian Tiffert.

Ein Offensiv-Feuerwerk auf dem Platz ist allerdings nicht zu erwarten. „Wir wollen hinten wieder gut und kompakt stehen“, kündigte KSC-Innenverteidiger David Pisot an. Klar ist Spielern und Trainern beider Mannschaften: Ein Tor könnte entscheiden über Zweit- und Drittklassigkeit nach 34 Ligaspielen plus dem Hinspiel der Relegation für Aue und 38 Drittliga-Partien plus eins für den KSC, der personell ohne Probleme nach Westsachsen reiste.

Aue hofft dagegen noch auf den Einsatz von Außenverteidiger Sebastian Hertner. „Wir setzen alles daran, ihn mit der medizinischen Abteilung fit zu bekommen“, sagte Drews. Linksverteidiger Hertner ist nicht der einzige Wackelkandidat. Dominik Wydra hat sich einen Infekt eingehandelt und scheint zumindest für die Startelf keine Option zu sein. Calogero Rizzuto wird nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel, den er sich am Freitag in Karlsruhe zugezogen hatte, definitiv fehlen.

Die, die fit sind, werden alles versuchen, den Sturz in die ungeliebte dritte Liga zu verhindern. „Die Mannschaft weiß, worum es geht“, sagte Drews.

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