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Entscheidung um die Meisterschaft vertagt

Duisburg (dpa) Die Entscheidung um die deutsche Fußball- Meisterschaft der Frauen ist vertagt und fällt erst am letzten Bundesliga-Spieltag.

Entscheidung um die Meisterschaft vertagt

Fatmire Bajramaj (r) und die Frankfurterin Krieger kämpfen um den Ball.

Der Tabellenführer 1. FFC Frankfurt konnte seine Chance auf den vorzeitigen Titelgewinn nicht nutzen und kam trotz einer 1:0-Führung beim Tabellenzweiten FCR Duisburg nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Vor dem letzten Saisonspiel gegen die SG Essen-Schönebeck hat Titelverteidiger Frankfurt in der Tabelle aber immer noch einen Punkt Vorsprung auf Duisburg. Der Revierclub spielt zum Saisonabschluss beim FC Bayern München.

Am Tabellenende ist dagegen schon eine Entscheidung gefallen. Aufsteiger SG Wattenscheid 09 kehrt nach der 0:6 (0:3)-Schlappe bei der SG Essen-Schönebeck in die 2. Liga zurück. Der TSV Crailsheim feiert dagegen dank der Patzer der Konkurrenz auch nach dem 1:2 (0:2) beim SC Bad Neuenahr den Klassenverbleib. Den zweiten Absteiger spielen nächste Woche der Hamburger SV (2:2 bei Turbine Potsdam) und der 1. FC Saarbrücken (0:1 bei Bayern München) im direkten Duell aus.

Vor der Duisburger Rekordkulisse von 4126 Zuschauern hatte Kerstin Garefrekes (19.) den UEFA-Cup-Sieger aus Frankfurt früh in Führung gebracht, doch in der 72. Minute gelang Stürmerin Inka Grings mit ihrem 25. Saisontor der überfällige Ausgleich. Das Team von FCR- Trainerin Martina Voss war dem UEFA-Cup-Sieger Frankfurt deutlich überlegen, vergab jedoch reihenweise beste Torchancen.

«Wir haben das Potenzial, um Meister zu werden. Irgendwann werden wir belohnt, vielleicht schon nächste Woche», sagte die frühere Nationalspielerin Voss. Frankfurts Torfrau Silke Rottenberg, die mit ihren Paraden Frankfurt den Punktgewinn rettete, sagte: «Wir hätten heute gern den Titel klar gemacht. Das Ergebnis geht aber in Ordnung, vielleicht hätte Duisburg sogar den Sieg verdient gehabt.»

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