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Eon schließt Uniper-Verkauf in Kürze ab

Der Energiekonzern Eon ist bei der Neuordnung seiner Geschäfte einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Verkauf der Beteiligung an seiner ehemaligen Tochter Uniper an den finnischen Versorger Fortum könne in den nächsten zwei Wochen abgeschlossen werden, teilte Eon in Essen mit. Eon wird dann 3,8 Milliarden Euro für seinen Anteil von knapp 46,7 Prozent an Uniper einstreichen. Fortum hatte zuvor die noch ausstehenden Genehmigungen für den Deal von der EU-Kommission und der russischen Antimonopolbehörde erhalten.

Düsseldorf

15.06.2018
Eon schließt Uniper-Verkauf in Kürze ab

Johannes Teyssen, der Vorsitzende des Vorstands, steht vor dem Eon Logo. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Der Abschluss des Geschäfts mit Fortum sei „ein bedeutender Meilenstein“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen laut Mitteilung. Damit habe Eon den Abschied von der konventionellen Stromerzeugung und dem internationalen Energiehandel endgültig vollzogen. Eon hatte Uniper 2016 abgespalten und an die Börse gebracht. Gegen den Einstieg der Finnen hatte sich Unioper-Chef Klaus Schäfer lange gewehrt.

In einem zweiten Schritt will sich Eon auch von der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien verabschieden und sich ganz auf die Energienetze und das Endkundengeschäft konzentrieren. Dazu hat Teyssen einen umfangreichen Deal mit dem bisherigen Konkurrenten RWE vereinbart. Eon will die RWE-Netztochter Innogy kaufen und deren und die eigene Ökostromerzeugung an RWE abgeben.