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Erhöhte Unfallgefahr an Christi Himmelfahrt

Berlin. Christi Himmelfahrt feiern viele Männer mit einer Zechtour über Land. Sind die Kumpanen auf Straßen unterwegs, kommt es häufig zu Verkehrsunfällen. Autofahrer sollten alkoholisierte Gruppen besonders vorsichtig passieren.

Erhöhte Unfallgefahr an Christi Himmelfahrt

Am 10. Mai werden wieder einige alkoholisierte Männergruppen auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Für Autofahrer ist höchste Vorsicht geboten. Foto: Ina Fassbender

An Christi Himmelfahrt (10. Mai) herrscht erhöhte Unfallgefahr im Straßenverkehr. Davor warnt die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und verweist auf Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Demnach wurden 2016 am Vatertag 291 Verkehrsunfälle verzeichnet, bei denen Alkohol im Spiel war. An keinen anderen Tag in diesem Jahr gab es mehr Unfälle dieser Art. Viele sind dann mit Bollerwagen unterwegs und feiern den Vatertag mit reichlich Alkohol. Darauf sollten sich Autofahrer einstellen. „Die Dynamik einer alkoholisierten Gruppe lässt sich nur schwer einschätzen“, sagt Heiner Sothmann von der DVW.

Gruppen von feiernden Fußgängern oder Radlern überholen Autofahrer besser nur extrem vorsichtig. Das Tempo reduzieren sie mit Blick auf den nachfolgenden Verkehr so weit, dass sie jederzeit rechtzeitig bremsen können. Denn es ist nicht auszuschließen, dass einer aus der Fußgängergruppe plötzlich auf die Straße tritt. Bei Radfahrern ist die Sache noch gefährlicher. „Dann sind mindestens zwei Meter Seitenabstand beim Überholen nötig“, rät Sothmann.

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