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Alle Artikel zum Thema: Extremismus

Extremismus

Potsdam/Karlsruhe. Das Bild von einer brennenden Sporthalle in Nauen erschütterte im August 2015 ganz Deutschland. Denn die Halle war als Notunterkunft für Flüchtlinge vorgesehen. Zwei Brandstifter wurden verurteilt, nun muss der Prozess aber neu aufgerollt werden.mehr...

Berlin. Der vermutlich wegen seiner Kippa in Berlin angegriffene Israeli fühlt sich bis heute unsicher. „Ich würde die Kippa nicht wieder aufsetzen, wenn ich allein bin“. Das sagte der 21- Jährige als Zeuge im Prozess vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Er trage die Kopfbedeckung nur noch bei Freunden oder in einer Gruppe. Als er in die deutsche Hauptstadt kam, sei er überzeugt gewesen, dass Berlin sicher sei. Angeklagt ist ein 19-Jähriger aus Syrien, der den Studenten vor rund zwei Monaten antisemitisch beschimpft und mit einem Hosengürtel geschlagen haben soll.mehr...

Berlin. Rund zwei Monate nach der Attacke gegen einen Kippa tragenden Israeli in Berlin hat ein 19-jähriger Syrer die Tat vor Gericht gestanden. Zum Auftakt des Prozesses räumte der Angeklagte ein, sein Opfer mit einem Gürtel geschlagen zu haben. Die Kippa des Mannes habe er erst zum Schluss gesehen. Er bereue die Tat und entschuldige sich. Zugleich betonte er mehrmals, er habe sich im Recht gefühlt, da er zuerst beschimpft und beleidigt worden sei. Dem Angeklagten werden gefährliche Körperverletzung mit einem Gürtel und Beleidigung zur Last gelegt.mehr...

Düsseldorf. Eine Anwohnerin hat den mutmaßlichen Wehrhahn-Attentäter nach eigener Aussage mehrfach nach der Bombenexplosion in Tatortnähe gesehen. Die 57-Jährige berichtete am Dienstag als Zeugin vor dem Düsseldorfer Landgericht, bereits wenige Minuten nach der Explosion habe der Angeklagte in Tatortnähe unter einem Baum gestanden und das Geschehen beobachtet. „Er wirkte sehr unruhig“, hatte sie damals bei der Polizei zu Protokoll gegeben.mehr...

Berlin. Ein 19-jähriger Syrer hat gestanden, vor gut zwei Monaten einen Kippa tragenden Israeli in Berlin mit seinem Gürtel geschlagen zu haben. Bei dem Prozess im Amtsgericht Berlin-Tiergarten fügte der Angeklagte hinzu, er habe den Mann aber nur einige Male getroffen. Zuvor sei er allerdings von dem Israeli oder dessen Begleiter beleidigt und beschimpft worden. Er habe gesagt: „Warum beschimpfst Du mich, ich habe Dir nichts getan.“ Im Lauf des Tages sollten noch der junge Israeli sowie weitere Zeugen aussagen. Das Urteil könnte noch am Dienstag gesprochen werden.mehr...

Berlin. Ein junger Israeli und sein Freund tragen die Kippa, als sie in Berlin unterwegs sind. Dann wird der junge Mann aus Israel mit einem Gürtel geschlagen. Der Angriff löst große Empörung, aber auch viel Solidarität aus. Nun steht ein Syrer vor Gericht.mehr...

Berlin. Begleitet von großem medialen Interesse hat in Berlin der Prozess gegen einen 19-Jährigen begonnen, der einen Israeli mit Kippa attackiert und verletzt haben soll. Der Angriff vor rund zwei Monaten hatte bundesweit Empörung und eine Welle der Solidarität ausgelöst, hochrangige Politiker bis hin zu Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich betroffen. In dem Prozess am Amtsgericht Berlin-Tiergarten werden dem aus Syrien stammenden Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Laut Gericht könnte das Urteil noch am selben Tag gesprochen werden.mehr...

Berlin. Rund zwei Monate nach der Attacke gegen einen Israeli mit Kippa in Berlin muss sich heute ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. In dem Prozess am Amtsgericht Tiergarten werden dem aus Syrien stammenden Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Beleidigung zur Last gelegt. Nach Angaben des Gerichts könnte das Urteil noch am selben Tag fallen. Der Übergriff hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Hochrangige Politiker bis hin zu Kanzlerin Angela Merkel zeigten sich betroffen.mehr...

Berlin. Einem Bericht zufolge gab es in den ersten vier Monaten 2018 bereits 3714 Straftaten, die von Rechten begangen wurden. Seit der Wiedervereinigung 1990 wurden 83 Todesopfer rechter Gewalt erfasst.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat vor dem Einfluss Dutzender Frauen aus der Salafistenszene in NRW gewarnt. Frauen spielten bei der Verbreitung extremistischer Propaganda eine wichtige Rolle, sagte Reul am Freitagmorgen im Hörfunksender WDR5. Es gebe derzeit etwa 40 „netzwerkende Frauen“ in NRW, sagte der Innenminister vor einer Landtagsdebatte über Strategien gegen Salafisten. „Frauen und Kinder stellen eine neue Herausforderung dar.“mehr...

Düsseldorf. Der Angeklagte im sogenannten Wehrhahn-Prozess um einen mutmaßlich fremdenfeindlichen Bombenanschlag soll mit einem seiner Anwälte eine Zeugin verfolgt haben. Die Zeugin berichtete der Polizei, sie sei nach ihrer Aussage vor dem Landgericht am Montag von einem Auto durch Düsseldorf verfolgt worden. Am Steuer habe einer der Verteidiger und auf dem Beifahrersitz der mutmaßliche Attentäter gesessen. Sie habe beide fotografiert. Die Polizei hatte die Aussage an das Gericht weitergeleitet.mehr...

Bratislava. Der slowakische Parlamentspräsident Danko hat alle Abgeordneten der rechtsextremen Volkspartei Unsere Slowakei LSNS aus einer laufenden Sitzung ausgeschlossen. Die LSNS-Vertreter hatten während einer Rede von Staatspräsident Kiska Buchstabenschilder in die Höhe gehalten, die zusammen das slowakische Wort für „Landesverräter“ ergaben. Auch auf Dankos wiederholte Ausschlussdrohung hatten sie sich geweigert, die Schilder abzulegen.  Die am Rande der Legalität agierende LSNS ist mit 14 Abgeordneten im Parlament vertreten. Gegen die Partei läuft ein Verbotsverfahren.mehr...

Düsseldorf. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat einen über die Balkanroute nach Deutschland eingereisten Syrer als IS-Terroristen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den Mann schuldig. Saleh A. hatte sich in Paris 2016 der Polizei gestellt und behauptet, von der IS-Führung den Auftrag für einen verheerenden islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf erhalten zu haben. Dies hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt.mehr...

Düsseldorf. Im Prozess um einen angeblich geplanten islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf soll heute das Urteil verkündet werden. Die Bundesanwaltschaft hat achteinhalb Jahre Haft für den angeklagten mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert. Zwar sei der Anschlagsplan für Düsseldorf eine Erfindung des Syrers gewesen. Der habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen.mehr...

Hamm/Detmold. Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss länger als zwei Jahre ins Gefängnis. Laut Mitteilung von Montag hat das Oberlandesgericht Hamm die Revision der 89-Jährigen gegen ein Urteil des Landgerichts Detmold als unbegründet verworfen. Das Urteil in einem Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 14 Monaten ist damit rechtskräftig (Az.: 4 RVs 37/18, Beschluss vom 30. Mai 2018).mehr...

Düsseldorf. Im Prozess um ein angeblich geplantes Blutbad in der Düsseldorfer Altstadt hat die Bundesanwaltschaft achteinhalb Jahre Haft gefordert. Zwar sei der geplante „Anschlag ungeheuren Ausmaßes“ in Düsseldorf eine erfundene Geschichte des Angeklagten gewesen, der Syrer habe aber als IS-Terrorist im Bürgerkrieg in Syrien gekämpft, Kriegswaffen benutzt und einen Scharfschützen der syrischen Armee erschossen. Zwei weitere Mitangeklagte waren von ihm zu Unrecht belastet und bereits vor Monaten freigesprochen worden, nachdem er sein Geständnis widerrufen hatte.mehr...

Istanbul. Nach der von Österreich angekündigten Schließung von Moscheen und Ausweisung zahlreicher Imame hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine nicht näher beschriebene Antwort der Türkei angekündigt. Er fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz die Welt zu einem neuen Kreuzzug führten. Das sagte Erdogan nach Angaben der Agentur Anadolu. Die Türkei werde „einige Schritte unternehmen“. Österreich will möglicherweise bis zu 40 Imame ausweisen und Moscheen schließen.mehr...

Themar. Das thüringische Themar wird erneut Schauplatz eines der größten Rechtsrock-Festivals bundesweit. Während sich die Kleinstadt um Haltung und Gegenproteste bemüht, feiern die Neonazis am Ortsrand zu Live-Musik.mehr...

Wien. Fast jeder vierte Imam in Österreich ist im Visier der Behörden. Der Verdacht: Die muslimischen Geistlichen werden aus dem Ausland finanziert, obwohl das verboten ist, und sie stehen nicht loyal zur Alpenrepublik.mehr...

Wien. Im Kampf gegen den politischen Islam will Österreich zahlreiche Imame ausweisen. Außerdem werden nach den Worten von Kanzler Sebastian Kurz sieben Moscheen geschlossen. „Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz“, sagte Kurz in Wien. Bei 40 muslimischen Geistlichen werde derzeit konkret überprüft, ob in ihren Fällen gegen das Verbot der Auslandsfinanzierung verstoßen worden sei.mehr...

Düsseldorf. Der rechtsradikale Angeklagte im sogenannten Wehrhahn-Prozess soll die Ermordung des Staatsanwalts angekündigt haben. Das habe ihnen ein Mithäftling des Angeklagten berichtet, sagten ein Vollzugsbeamter und ein Anstaltspsychologe am Freitag als Zeugen im Prozess um den Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn aus.mehr...

Essen. Der NRW-Verfassungsschutz sieht bei der Terrorgefahr trotz einer zuletzt zurückgegangenen Zahl islamistischer Anschläge in Deutschland keinen Grund zur Entwarnung. Bundesweit gebe es derzeit rund 11 000 Salafisten, 3000 von ihnen lebten in Nordrhein-Westfalen, sagte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, am Dienstag bei einer Tagung zum Thema Innere Sicherheit in Essen. 832 von ihnen gelten als gewaltbereit und seien den Behörden namentlich bekannt. Davon würden mehr als 250 als sogenannte Gefährder eingestuft.mehr...

Düsseldorf. Nach der Freilassung des Angeklagten im Wehrhahn-Prozess hat sich ein neuer Zeuge bei den Behörden gemeldet. Das hat eine Gerichtssprecherin am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Der mutmaßliche Bombenleger habe ihm die Tat in der Untersuchungshaft gestanden, behaupte der damalige Mithäftling. Er soll am kommenden Freitag im Gerichtssaal vernommen werden.mehr...

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat gegen die Freilassung des Angeklagten im sogenannten Wehrhahn-Prozess Beschwerde eingelegt. Das sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Über die Beschwerde muss nun das Düsseldorfer Oberlandesgericht entscheiden.mehr...

Berlin. Seit dem Jahr 2000 haben ein Gefährder und eine weitere Person aus dem islamistischen Spektrum über die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus erhalten. Das bestätigte das Bundesinnenministerium. Die Zahlen ergeben sich nach Angaben des Ministeriums aus einer Überprüfung von 18 000 in Bremen positiv beschiedenen Fällen durch das Bundesamt für Verfassungsschutz. Bei weiteren 46 Personen gebe es Bezüge zum Islamismus, bei weiteren 40 Bezüge zum Bereich ausländische, nicht islamistische Ideologien.mehr...

Goslar. Mindestens 3000 Menschen haben in Goslar friedlich gegen Neonazis demonstriert. Mit Transparenten mit Aufschriften wie „Goslars Zukunft bleibt bunt - Kein Platz für Rassismus“ protestierten sie gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“, zu dem nach Angaben einer Sprecherin der Stadt bis zu 300 Neonazis aus allen Teilen Deutschlands anreisen wollten. Die Polizei hat sich darauf vorbereitet, Konfrontationen und Ausschreitungen zu verhindern. Dazu sollten Einsatzkräfte aus mehreren Bundesländern zusammengezogen werden.mehr...

Hannover/Bielefeld. Nach seiner Festnahme wegen einer angeblich angedrohten Gewalttat ist ein junger Mann aus Bielefeld nach einer Woche im Polizeigewahrsam in Hannover wieder freigekommen. Es hätten sich keine Hinweise auf eine Radikalisierung des 19-Jährigen oder eine von ihm geplante Gewalttat ergeben, teilte die Polizei am Freitag mit. Familienmitglieder hatten angegeben, dass der junge Mann ihnen von einer Radikalisierung und einer nicht näher konkretisierten Gewalttat berichtet habe. Darauf nahmen Spezialkräfte den aus Jordanien stammenden Deutschen am Mittwoch vergangener Woche fest. Um den Verdacht zu klären, kam der Mann in Langzeitgewahrsam.mehr...

Berlin. Facebook hat Seiten der „Identitären Bewegung“ auf Facebook und auf dem zum Unternehmen gehörenden Foto-Dienst Instagram gesperrt. „Organisationen oder Personen, die organisierten Hass verbreiten, sind weder auf Facebook noch auf Instagram erlaubt“, so eine Sprecherin. Die „Identitäre Bewegung“ ist eine Gruppierung mit französischen Wurzeln. Seit 2012 ist sie in Deutschland aktiv. Sie wendet sich gegen „Multikulti-Wahn“, „unkontrollierte Massenzuwanderung“ und den „Verlust der eigenen Identität durch Überfremdung“. Der Verfassungsschutz beobachtet die Bewegung.mehr...

Dresden. Die sächsische AfD hat gegen mehrere Mitglieder Parteistrafen verhängt. Sie hatten mit rechtsextremistischen und menschenverachtenden Äußerungen in einer Chatgruppe öffentlich Empörung ausgelöst.mehr...

Solingen. Die Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen ist am Dienstag wegen eines Unwetters abgebrochen worden. Ein Wolkenbruch war während der Veranstaltung über den Platz der Feier niedergegangen. Hunderte Teilnehmer hatten zunächst Schutz unter den Bäumen gesucht. Sie waren danach aber von den Veranstaltern in deutscher und türkischer Sprache zum Verlassen des Ortes aufgefordert worden. In der Nacht des 29. Mai 1993 hatten vier rechtsradikale Männer das Haus der türkischstämmigen Familie Genc in Solingen angezündet. Fünf Frauen und Mädchen starben.mehr...

Solingen. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp sieht die „Geißel des Rassismus“ nicht ausgemerzt. Die Mordserie des NSU habe das bedrückend vor Augen geführt, sagte der FDP-Politiker am Dienstag bei der zentralen Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags. Alltagsrassismus verursache bis heute Leid in Deutschland. Die kulturelle Stärke einer Gesellschaft zeige sich daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgehe.mehr...

Solingen. Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach hat 25 Jahre nach dem Brandanschlag vor wachsender Fremdenfeindlichkeit gewarnt. In Deutschland und bei den europäischen Nachbarn sei „das Leitbild einer Gesellschaft, die sich zu Vielgestaltigkeit und Integration bekennt“, nicht überall vorangekommen. Man müsse heute Sorgen haben, „dass sich Geschichte wiederholen kann“, sagte Kurzbach zu Beginn der zentralen Gedenkfeier am Dienstagnachmittag am Mahnmal in Solingen. „Wieder sollen die sogenannten Fremden die Gefahr sein für alles Mögliche in unserem Land“, kritisierte der SPD-Politiker.mehr...

Solingen. Kanzlerin Merkel hat 25 Jahre nach dem ausländerfeindlichen Brandanschlag von Solingen vor Tabubrüchen von Rechtspopulisten gewarnt. Sie könnten in neue Gewalt ausarten, sagte Merkel bei einer Gedenkfeier in der Staatskanzlei in Düsseldorf. Zu oft würden die Grenzen der Meinungsfreiheit sehr kalkuliert ausgetestet und Tabubrüche leichtfertig als politisches Instrument eingesetzt, so die Kanzlerin. Menschen würden angefeindet und angegriffen, weil sie Asylbewerber oder Flüchtlinge seien oder weil sie dafür gehalten würden, sagte Merkel. „Solche Gewalttaten sind beschämend. Sie sind eine Schande für unser Land.“mehr...

Düsseldorf. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat 25 Jahre nach dem ausländerfeindlichen Brandanschlag von Solingen ein konsequentes Vorgehen gegen Rechtsextremismus versprochen und vor Tabubrüchen von Rechtspopulisten gewarnt. „Rechtsextremismus gehört keineswegs der Vergangenheit an“, sagte Merkel am Dienstag bei einer Gedenkfeier in der Staatskanzlei in Düsseldorf.mehr...

Solingen. Am 25. Jahrestag des fremdenfeindlichen Brandanschlags von Solingen haben Hunderte Schüler in der rheinischen Stadt gegen Rassismus demonstriert. In einem Sternmarsch am Dienstagmittag durch die Innenstadt warnten die Jugendlichen lautstark vor Fremdenhass. Auf Plakaten war zu lesen: „Wir lieben Vielfalt“ oder „Nazis raus“. In der Nacht des 29. Mai 1993 waren fünf Frauen und Mädchen der türkischstämmigen Familie Genc getötet worden. Der Anschlag gilt als eines der schwersten rechtsextremistischen Verbrechen in der Geschichte der Bundesrepublik.mehr...

Berlin/Solingen. Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) hat zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen ein breites Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit angemahnt. „Rechtspopulistische Argumente bestimmen mittlerweile wieder den öffentlichen Diskurs, wenn es um Flucht und Migration geht“, sagte der TGD-Vorsitzende Gökay Sofuoglu am Dienstag in Berlin. Raushalten und Schweigen sei zu wenig. Man habe Mevlüde Genc (75), die bei dem rechtsextremen Anschlag zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte verloren hat, offenbar „nie richtig zugehört“. Sie hatte schon kurz nach dem Anschlag zu Versöhnung und Freundschaft aufgerufen.mehr...

Berlin/Solingen. Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen ein breites Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit angemahnt. „Rechtspopulistische Argumente bestimmen mittlerweile wieder den öffentlichen Diskurs, wenn es um Flucht und Migration geht“, sagte der TGD-Vorsitzende Gökay Sofuoglu. Raushalten und Schweigen sei zu wenig. Man habe Mevlüde Genc, die bei dem rechtsextremen Anschlag zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte verloren hat, offenbar „nie richtig zugehört“. Sie hatte schon kurz nach dem Anschlag zu Versöhnung und Freundschaft aufgerufen.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat zum 25. Jahrestag des fremdenfeindlichen Brandanschlages von Solingen vor ausländerfeindlicher Hetze gewarnt. „Das ist auch die Warnung in diesen Tagen, Vorsicht mit Worten, Worten können Taten solcher Täter folgen“, sagte Laschet dem Bayerischen Rundfunk. Die innenpolitische Lage sei damals besonders angespannt gewesen. Anlässlich des Jahrestags wird heute in Solingen und Düsseldorf der fünf Toten der türkischstämmigen Opferfamilie Genc und der Verletzten gedacht.mehr...

Düsseldorf. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat 25 Jahre nach dem ausländerfeindlichen Brandanschlag von Solingen dazu aufgerufen, weiter an der Integration zu arbeiten. Zugleich wandte er sich am Dienstag bei einer Gedenkveranstaltung in der Staatskanzlei in Düsseldorf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Politik rief Cavusoglu auf, „ausgrenzende Botschaften“ zu unterlassen.mehr...

Solingen. Der Solinger Brandanschlag mit fünf Toten schockierte vor 25 Jahren weit über Deutschland hinaus. In Düsseldorf und Solingen wurde am Dienstag der türkischstämmigen Opfer gedacht. Auch heute drohe Gefahr von rechts, warnt Kanzlerin Merkel.mehr...

Berlin. Der rassistische Anschlag in Solingen vor 25 Jahren sollte den politisch Verantwortlichen von heute nach Ansicht von Pro Asyl als Mahnung dienen. Der Geschäftsführer der Flüchtlingsrechtsorganisation, Günter Burkhardt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Der Brandanschlag von Solingen und andere rassistische Angriffe in dieser Zeit standen am Ende einer jahrelangen aufgeheizten Debatte über die Änderung des Asylrechts.“mehr...

Berlin. Der rassistische Anschlag in Solingen vor 25 Jahren sollte den politisch Verantwortlichen von heute nach Ansicht von Pro Asyl als Mahnung dienen. Der Geschäftsführer der Flüchtlingsrechtsorganisation, Günter Burkhardt, sagte der dpa: „Der Brandanschlag von Solingen und andere rassistische Angriffe in dieser Zeit standen am Ende einer jahrelangen aufgeheizten Debatte über die Änderung des Asylrechts.“ Drei Tage bevor die Brandstifter das Haus der Familie Genc anzündeten, habe der Bundestag damals das Asylverfahrensgesetz beschlossen.mehr...

Berlin/Solingen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen zum Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit aufgerufen. „Fremdenfeindlichkeit hat zu diesem abscheulichen Verbrechen geführt, das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten“, erklärte Seehofer am Dienstag in Berlin. „Es ist uns eine Mahnung: Dass wir zusammenstehen gegen jegliche Form des Extremismus, gegen Hass und Intoleranz und für das friedliche und vielfältige Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“ In Solingen hatten in der Nacht zum 29. Mai 1993 vier Rechtsradikale das Haus der Familie Genc angezündet, fünf Familienmitglieder starben.mehr...

Düsseldorf. Heute vor 25 Jahren starben bei einem rassistischen Brandanschlag in Solingen fünf Mädchen und Frauen. Zum Gedenken wird heute auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprechen. Sie redet in der Staatskanzlei in Düsseldorf. Dort wird auch die Mutter, Großmutter und Tante der Opfer sprechen. Rechtsradikale hatten das Haus einer türkischstämmigen Familie angezündet. Auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird eine Rede halten. In Solingen werden zur Gedenkfeier Tausende Teilnehmer erwartet.mehr...

Schlaglichter

27.05.2018

Tausende gegen AfD-Demonstration

Berlin. Techno, Boote, bunte Fahnen: Tausende Gegner der AfD haben eine Demonstration der Rechtspopulisten durch das Berliner Regierungsviertel mit friedlichem Protest begleitet. Rund 5000 AfD-Anhänger aus mehreren Bundesländern versammelten sich am Hauptbahnhof und zogen zum Brandenburger Tor. Die befürchteten Zusammenstöße mit linksautonomen AfD-Gegnern blieben aus. An den Gegendemonstrationen beteligten sich nach Polizeiangaben rund 25 000 Menschen.mehr...

Berlin. Unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat am Mittag in Berlin eine Demonstration der AfD begonnen. Vor dem Berliner Hauptbahnhof versammelten sich nach Polizeiangaben mehrere tausend Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern. Die Anhänger der rechtspopulistischen Partei wollten unter dem Motto „Für Freiheit und Demokratie“ zum Brandenburger Tor ziehen. Mehrere Tausend Gegendemonstranten kamen unterdessen vor dem Reichstagsgebäude zusammen.mehr...

Berlin. Die AfD demonstriert heute am Brandenburger Tor in Berlin - und tausende Menschen wollen dagegen protestieren. Parteien, linke Gruppen und Clubs haben zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Die AfD rechnet mit einigen Tausend Teilnehmern an ihrer Demonstration „Zukunft für Deutschland“, die am Mittag vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor ziehen will. Als Redner sind die Parteichefs Jörg Meuthen und Alexander Gauland vorgesehen. Die Polizei mit einem Großaufgebot von 2000 Leuten im Einsatz sein.mehr...

Berlin. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat an den Parteivorstand appelliert, am Wochenende möglichst vollzählig zu einer Demonstration seiner Partei in Berlin zu erscheinen.mehr...

Solingen. Zum 25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Solingen mit fünf Toten erwarten die rheinische Stadt und die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens hochrangige Gäste. In Solingen werden Außenminister Heiko Maas (SPD), Landesintegrationsminister Joachim Stamp (FDP) und der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu reden. Solingen steht nach Angaben von Polizeipräsident Markus Röhrl am kommenden Dienstag ein Einsatz im Rang eines Staatsbesuchs bevor. Dort findet die zentrale Gedenkfeier statt.mehr...

Hannover/Bielefeld. Nach der Festnahme eines jungen Mannes in Hannover wegen einer angedrohten Gewalttat sind die Hintergründe nach wie vor unklar. Der 19-Jährige aus Bielefeld soll nun bis zu zehn Tage im Polizeigewahrsam bleiben, damit die Ermittler sein Umfeld sowie den Sachverhalt weiter erhellen können, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auf Antrag der Polizei ordnete das Amtsgericht einen Langzeitgewahrsam gegen den jungen Mann an. Der Verdacht, dass er eine Gewalttat geplant haben soll, könne derzeit weder abschließend ausgeräumt, noch weiter erhärtet werden, erklärte die Polizei.mehr...

Berlin. Wenn die AfD am Sonntag in Berlin demonstriert, protestieren vermutlich tausende Menschen dagegen. Die Partei hat ihre geplante Teilnehmerzahl zwar nach unten korrigiert. Doch die AfD in Rheinland-Pfalz mobilisiert ihre Anhänger mit ungewöhnlichen Mitteln.mehr...

Kleve. Zum dritten Mal innerhalb eines Monats ist in Kleve eine jüdische Gedenktafel mit antisemitischen Parolen beschmiert worden. Mit einem „weißen Permanentmarker“ wurde nach Polizeiangaben vom Mittwoch ein „volksverhetzender Text“ auf die Messingtafel vor dem alten Judenhaus geschrieben. Die Schmiererei wurde am Dienstag sofort von Mitarbeitern der Stadt entfernt.mehr...

Magdeburg. Die AfD will Strukturen des Linksextremismus in Sachsen-Anhalt untersuchen. Den Vorsitz des neuen Landtags-Gremiums übernimmt ein prominenter Scharfmacher. Nun tagt das Gremium zum ersten Mal.mehr...

Solingen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird zum 25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Solingen an einer Gedenkveranstaltung in der Düsseldorfer Staatskanzlei teilnehmen. Eine entsprechende Meldung der „Westdeutschen Zeitung“ wurde am Dienstag aus Regierungskreisen bestätigt.mehr...

Hannover/Hitzacker. Eine Gruppe mit teils Vermummten zieht vor dem Wohnhaus eines Polizisten in Niedersachsen auf. Dort bringen die etwa 60 Mitglieder der linken Szene Banner an und versuchen, die Familie einzuschüchtern. Politiker verurteilen den Vorfall scharf.mehr...

Hannover/Hitzacker. Eine Gruppe von 60 teils Vermummten aus der linken Szene ist nach Polizeiangaben vor dem Wohnhaus eines Polizisten in Niedersachsen aufmarschiert, um dessen Familie einzuschüchtern. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) kritisierte den Vorfall vom Freitagabend scharf. Nach einem Polizeibericht hatte die Gruppe gezielt das private Wohnhaus eines Polizeibeamten heimgesucht. Durch lautstarke Stimmungsmache, Anbringen von Bannern und durch ihre Vermummung hätten die Teilnehmer versucht, dessen Familie einzuschüchtern, die allein Zuhause war.mehr...

Thessaloniki. Rechtsextremisten haben am Abend den Bürgermeister der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki angegriffen und dabei leicht verletzt. Er hatte an einem Gedenktag für Griechen teilgenommen, die Anfang vergangenen Jahrhunderts im Schwarzmeerraum von osmanischen Milizionären getötet oder vertrieben worden waren. Rechtsextremisten fingen an, Boutaris zu beschimpfen; Flaschen und andere Gegenstände wurden in seine Richtung geschleudert. Die Regierung und alle Parteien mit Ausnahme der rechtsextremistischen „Goldenen Morgenröte“ verurteilten die Attacke. mehr...

Berlin. Einen Monat nach dem Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Angreifer erhoben. Dem 19-Jährigen Syrer wird gefährliche Körperverletzung und Beleidigung zur Last gelegt. Zuständig für den Fall ist ein Jugendschöffengericht. Am 17. April war der junge Israeli im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg erst antisemitisch beschimpft und dann angegriffen worden. Der Täter schlug mit einem Gürtel auf ihn ein. Der Israeli filmte den Vorfall und stellte das Video ins Internet. Der Angriff löste eine Welle der Empörung aus.mehr...

Solingen. Zum 25. Jahrestag des rassistischen Solinger Brandanschlags mit fünf Toten wird Bundesaußenminister Heiko Maas bei der Gedenkfeier am 29. Mai sprechen. Das teilte die Stadt Solingen am Freitag mit. Kurz vor dem SPD-Politiker werde der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu eine Ansprache halten. Als Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen erwartet die rheinische Stadt Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP). Bei dem Brandanschlag auf die türkischstämmige Familie Genc waren am 29. Mai 1993 fünf Mädchen und Frauen getötet werden.mehr...

Dresden. Postings mit SS-Mützen, Fotomontagen zur Erschießung der Kanzlerin: Im sächsischen Vogtland haben AfD-Mitglieder in einer Chatgruppe nicht nur Flüchtlinge verhöhnt. Die AfD nennt dies „grob parteischädigend“.mehr...

Köln/Düsseldorf. Ein als islamistischer Gefährder eingestufter Türke ist in Köln festgenommen und abgeschoben worden. Das bestätigte die NRW-Landesregierung am Donnerstag. Der 28-Jährige sei bereits am Dienstag mit einem Flugzeug von Frankfurt nach Istanbul gebracht worden. Der „Spiegel“ hatte zuerst berichtet.mehr...

Düsseldorf. Vor 18 Jahren explodierte am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn eine ferngezündete Bombe in einer Gruppe von Zuwandern. Es dauerte lange, bis ein Verdächtiger ermittelt und vor Gericht gestellt werden konnte. Nun überrascht das Gericht mit einer Entscheidung.mehr...

Berlin. Die SPD will den Familiennachzug für Angehörige von ehemaligen Gefährdern jetzt doch generell verbieten. Wie aus Kreisen der Bundestagsfraktion verlautete, soll dafür eine im Gesetzentwurf der Bundesregierung aktuell noch bestehende Ausnahmeregelung gestrichen werden. Das SPD-geführte Justizministerium hatte sich zuletzt für diese Regelung stark gemacht. Das Bundeskabinett hatte den Gesetzentwurf, über den der Bundestag noch entscheiden muss, in der vergangenen Woche verabschiedet.mehr...

Berlin. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Familiennachzug soll nachgebessert werden. Es geht um eine umstrittene Ausnahmeregelung für Menschen, die in der Vergangenheit als islamistische Gefährder eingestuft waren.mehr...

Berlin. Der „Nazi-Bitch“ das Nasenbein brechen? Nach dem Echo-Eklat sorgt der Rapper Farid Bang für eine neue Provokation. Er beschimpft und bedroht Alice Weidel. Die Auseinandersetzung hat eine Vorgeschichte.mehr...

Berlin. Der „Nazi-Bitch“ das Nasenbein brechen? Nach dem Echo-Eklat sorgt der Rapper Farid Bang für eine neue Provokation. Er beschimpft und bedroht Alice Weidel. Die Auseinandersetzung hat eine Vorgeschichte.mehr...

Wetter. Nach einem möglicherweise fremdenfeindlichen Brandanschlag auf ein orientalisches Lebensmittelgeschäft in Wetter fehlt der Polizei nach wie vor eine Spur. Bisher gingen nach dem Aufruf an die Bevölkerung noch keine zielführenden Hinweise ein, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Anwohner oder Autofahrer, die am frühen Montagmorgen Beobachtungen gemacht haben, waren aufgefordert worden, sich bei der Polizei zu melden.mehr...

Düsseldorf. Der Angeklagte im Prozess um den Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn hat sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft selbst verraten. Er habe mehrfach Wissen offenbart, dass nur der Täter gehabt habe, sagte Staatsanwalt Ralf Herrenbrück am Montag in einer vom Gericht angeregten Zwischenbilanz. So habe er bereits eine halbe Stunde nach dem Anschlag in einem Telefonat bekundet, dass er befürchte, verhaftet zu werden.mehr...

Berlin. Die Polizei hat nach Medieninformationen wegen der schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg zu 24 mutmaßlichen Randalierern eine europaweite Fahndung eingeleitet.mehr...

Berlin. Die Polizei hat wegen der schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg zu 24 mutmaßlichen Randalierern eine europaweite Fahndung eingeleitet. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundeskriminalamt habe eine Fahndungsliste mit Bildern von bisher unbekannten Personen an die durch das LKA Hamburg ausgewählten europäischen Staaten übersandt, heißt es demnach in einer Antwort des Bundesinnenministeriums an die Linksfraktion. Mit der „Bitte um Identifizierung“ der Tatverdächtigen ging die Fahndungsliste an 15 ausländische Dienststellen.mehr...

Hannover. Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Campino für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen, weil dieser bei der Echo-Gala den Mund aufgemacht hat. Der Frontman der Toten Hosen sagte: „Mit Ehrungen gehen wir aber generell vorsichtig um.“mehr...

Kirchheim unter Teck. Knapp einen Monat nach dem Echo-Eklat sind die Rapper Farid Bang und Kollegah im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck aufgetreten. Zu der Clubshow kamen 300 bis 400 Fans.mehr...

Kirchheim unter Teck. Knapp einen Monat nach ihrer umstrittenen Echo-Auszeichnung sind die Rapper Farid Bang und Kollegah im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck aufgetreten. Zu der Clubshow am Donnerstagabend kamen zwischen 300 und 400 Besucher. Viele von ihnen begleiteten den Auftritt jubelnd. Aufgrund ihrer provozierenden und teilweise beleidigenden Texte ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen die Rapper. Bei dem Auftritt äußerten sie sich nicht dazu.mehr...

Solingen. Zum 25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Solingen mit fünf Toten hofft die türkischstämmige Familie auf persönliche Anteilnahme deutscher Staatsvertreter. „Wir sind Bürger dieses Landes. Es wäre ein gutes Zeichen, wenn eine Persönlichkeit, die den deutschen Staat vertritt, zu uns kommen würde und bei der Gedenkfeier unseren Schmerz teilt.“ Das sagte Mevlüde Genc (75) der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Mordanschlag am 29. Mai 1993 hatte sie zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte verloren. Mehrere Angehörige waren teils schwer verletzt worden.mehr...

Berlin. Die bundesweite Kriminalstatistik der Polizei stellt heute erstmals der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer vor. Gleichzeitig legt er auch die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität im vergangenen Jahr vor. Schon jetzt ist bekannt: Die Zahl der Straftaten ist 2017 um fast zehn Prozent zurückgegangen. Dass auch die Zahl der Einbrüche gesunken ist, hängt wohl unter anderem damit zusammen, dass die Deutschen ihre Wohnungen inzwischen besser schützen als noch vor Jahren. Für entsprechende Schutzvorrichtungen gab es zuletzt auch staatliche Zuschüsse.mehr...

Straßburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt sich der Abschiebung des terrorverdächtigen Tunesiers Haikel S. aus Hessen nicht in den Weg. Das Straßburger Gericht lehnte den Antrag des Mannes auf eine sogenannte vorläufige Maßnahme ab. Das bedeutet, dass das Gericht Deutschland nicht dazu auffordert, mit der Abschiebung weiter zu warten. S. hatte geltend gemacht, dass ihm in Tunesien die Todesstrafe drohe. Hessen versucht schon seit längerem, den als Gefährder eingestuften Haikel S. nach Tunesien abzuschieben.mehr...

Wiesbaden/Karlsruhe/Straßburg. Das ging schnell: Nach nicht einmal einem Tag Prüfung lehnt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einen Eilantrag des Terrorverdächtigen Haikel S. ab. Der hatte sich davon erhofft, seine Abschiebung nach Tunesien in letzter Sekunde stoppen zu können.mehr...

Berlin. Der Frontsänger der Toten Hosen, Campino, hätte nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung das Bundesverdienstkreuz verdient. „Campino sollte für sein Engagement auf der Echo-Verleihung unbedingt gewürdigt werden, am besten mit dem Bundesverdienstkreuz“, sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dem Antisemitismus seien „im Pop, in der Kunst, in der Gesellschaft neue Grenzen gesetzt“ worden. Campino hatte wegen als judenfeindlich kritisierter Textzeilen der Rapper Kollegah und Farid Bang beim Echo angeprangert, dass eine Grenze überschritten worden sei.mehr...

Köln. Der NRW-Verfassungsschutz registriert im bevölkerungsreichsten Bundesland mehr Reichsbürger. Ende 2017 sei die Behörde noch von etwa 2200 Reichsbürgern ausgegangen, inzwischen werde die Szene auf 2750 Personen geschätzt, berichtete am Sonntag das WDR-Magazin „Westpol“. Der NRW-Verfassungsschutz erkläre den Anstieg unter anderem mit höherer Aufmerksamkeit und besserer Beobachtung der Reichsbürger-Szene. Verfassungsschutz-Chef Burkhard Freier warnte in dem Beitrag: „Wir sehen die Gefahr, dass auch rechtsterroristische Gruppen entstehen könnten.“ 150 Reichsbürger besäßen eine Waffenerlaubnis. „Bei 50 Personen ist die Waffe entzogen worden“, sagte Freier in „Westpol“. Insgesamt hätten rund 100 Personen eine „stramme rechtsextreme Ideologie“.mehr...

Leipzig. Der Fußballverein Lokomotive Leipzig hat darauf reagiert, dass Spieler seiner B1-Jugendmannschaft am vergangenen Wochenende mit dem Hitlergruß für ein Foto posierten. Gegen den Co-Trainer, der die Spieler zu der Pose aufgefordert hatte, wurde Strafanzeige gestellt und ein lebenslanges Hausverbot ausgesprochen. Die Vereinsführung entließ einen weiteren Nachwuchs-Trainer. Die Mannschaft wurde bis zum Saisonende vom Spielbetrieb ausgeschlossen.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat das „parteipolitische Hickhack“ um die Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen kritisiert. Er bedauere es sehr, dass es nicht möglich sei, diesen Gedenktag zusammen mit dem Landtag zu begehen, sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf.mehr...

Berlin. Die „revolutionären 1. Mai-Demonstrationen“ in Berlin und Hamburg sind in diesem Jahr ohne Krawalle und gewalttätige Ausschreitungen geblieben. In Berlin zählte die Polizei rund 6000 Teilnehmer - weniger als in den Vorjahren. In Hamburg nahmen rund 2200 Menschen teil. In beiden Städten hatte die Polizei sicherheitshalber mehrere tausend Beamte im Einsatz. Die Berliner Polizei sprach von deutlich weniger Straftaten als im Vorjahr. In der Vergangenheit war es immer zu Ausschreitungen bei diesem Protestzug linker und linkextremer Gruppen gekommen.mehr...

Berlin. Tausende Linke und Linksextreme sind am Abend des 1. Mai in Berlin und Hamburg gegen Kapitalismus, Rüstungsexporte und Rassismus auf die Straße gegangen. Im Gegensatz zu früheren Jahren blieben die traditionellen „revolutionären 1. Mai-Demonstrationen“ weitgehend friedlich. In Berlin-Kreuzberg versammelten sich nach Polizeiangaben anfangs rund 1500 Menschen, denen sich immer mehr Demonstranten anschlossen. In Hamburg zählte die Polizei bei nasskaltem Wetter rund 2200 Teilnehmer. Aufgrund der früheren Ausschreitungen war die Polizei mit starken Kräften präsent.mehr...

Berlin. Tausende Linke und Linksextreme sind am Abend des 1. Mai in Berlin und Hamburg gegen Kapitalismus, Rüstungsexporte und Rassismus auf die Straße gegangen. Zu den traditionellen „revolutionären 1. Mai-Demonstrationen“ versammelten sich nach Polizeiangaben in Berlin-Kreuzberg anfangs rund 1500 Menschen, anschließend nahmen die Teilnehmerzahlen zu. In Hamburg kamen bei nasskaltem Wetter rund 2200 Demonstranten. Bis zum Abend blieb es zunächst friedlich. Aufgrund von Ausschreitungen in früheren Jahren war die Polizei sehr präsent, allein in Berlin waren es 5300 Beamte.mehr...

Berlin/Hamburg. Jahrelang war es Programm: Bei den „revolutionären 1. Mai-Demos“ gibt es Randale. Auch in diesem Jahr waren wieder tausende Polizisten im Einsatz. Die Proteste hinterließen diesmal aber vor allem Staunen und Hoffnung.mehr...

Berlin. In Berlin-Kreuzberg hat eine Demonstration linker und linkextremer Gruppen begonnen. Laut Polizei versammelten sich am Oranienplatz rund 1500 Teilnehmer. Es wurden Böller und bengalische Feuer gezündet. Über dem Platz kreiste ein Hubschrauber. Transparente mit Aufschriften wie „Befreiung & Solidarität International“ waren zu sehen. Zu Beginn des Zuges liefen schwarz gekleidete und zum Teil vermummte Demonstranten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von etwa 5300 Beamten im Einsatz.mehr...

Berlin/Hamburg. Die Polizei in Berlin und Hamburg hat sich gegen mögliche Gewaltausbrüche von Linksextremisten am 1. Mai gewappnet. Allein in Berlin sind rund um den Feiertag 5300 Polizisten aus der Hauptstadt, aus neun anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.mehr...

Berlin. Die Polizei in Berlin und Hamburg hat sich gegen mögliche Gewaltausbrüche von Linksextremisten am 1. Mai gewappnet. Allein in Berlin sind rund um den Feiertag 5300 Polizisten aus der Hauptstadt, aus neun anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz. Auch in Hamburg hat die Polizei in diesem Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel vom Juli vergangenen Jahres ein besonders wachsames Auge auf die extremen Linken. Am Abend des 1. Mai will die linksextreme Szene in Berlin wie in den vergangenen Jahren die übliche sogenannte revolutionäre 1.-Mai-Demonstration starten.mehr...

Düsseldorf/Solingen. Der NRW-Landtag beteiligt sich nicht an einer Gedenkfeier des Landes zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen am 29. Mai. Zuletzt hatte sich Streit daran entzündet, dass der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu zu der Gedenkveranstaltung nach Solingen kommt - mitten im türkischen Wahlkampf. Ziel sei ein würdiges Gedenken, bei dem „nicht politische Interessen und unterschiedliche politische Meinungen das Geschehen bestimmen“, teilte der Landtag am Freitag mit. „Durch verschiedene nicht absehbare und zu beeinflussende Umstände ist dieses Ziel aus jetziger Sicht so nicht sichergestellt.“mehr...

Berlin. Judenhass wird von jungen Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge als nicht so gravierendes Problem angesehen wie von älteren. So halten 42 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Antisemitismus für ein ernstes oder sehr ernstes gesellschaftliches Problem - im Durchschnitt sind es aber 61 Prozent. Dies ergab eine Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Was als antisemitisch gilt, wird sehr unterschiedlich bewertet. So halten drei Viertel aller Befragten Witze über den Holocaust für antisemitisch.mehr...

Berlin. Nach der Bundesregierung und dem Bundesrat will nun auch der Bundestag die rechtsextreme NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung ausschließen. Einen entsprechenden Antrag von CDU/CSU, SPD und FDP billigte am Abend die große Mehrheit der Abgeordneten. Demnach soll das Parlament beim Bundesverfassungsgericht beantragen, dass die NPD für einen Zeitraum von zunächst sechs Jahren keine staatlichen Gelder mehr erhält. Gegenstimmen gab es keine. Die AfD und Teile der Linksfraktion enthielten sich aber.mehr...

Düsseldorf/Karlsruhe. Ein mutmaßlicher deutscher Taliban ist am Düsseldorfer Flughafen angekommen und dort von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen worden. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mit. Er sei am Mittwoch nach Deutschland überstellt worden.mehr...

Berlin. In mehreren deutschen Städten sind Menschen mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung, der Kippa, auf die Straße gegangen. Mit den Demonstrationen unter anderem in Berlin, Köln, Erfurt, Magdeburg und Potsdam wollten Juden und Nicht-Juden gegen Antisemitismus protestieren. Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, warnte davor, den Judenhass in Deutschland kleinzureden. Viele Juden hätten davor Angst, sich öffentlich zu ihrem Glauben zu bekennen. Anlass für die Demonstrationen war ein judenfeindlicher Angriff vor gut einer Woche in Berlin.mehr...

Berlin. Vor bundesweiten Demonstrationen gegen Antisemitismus haben Politiker und Verbände ein konsequenteres Vorgehen gegen den Judenhass in Deutschland gefordert. „Es darf keine Toleranz für Intoleranz geben“, sagte der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, der dpa vor den am Mittwochabend in mehreren Städten geplanten Kundgebungen. Als Zeichen der Solidarität sollten die Teilnehmer dazu eine Kippa aufsetzen, die traditionelle jüdische Kopfbedeckung.mehr...

Berlin. First Lady Elke Büdenbender hat besorgt auf die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland reagiert. Im Hessischen Rundfunk sagte die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Berichten, dass sich Juden in Deutschland nicht mehr mit Kippa auf die Straße trauten: „Das entsetzt mich sehr.“ Die Religionsfreiheit stehe im Grundgesetz: „Man muss hier religiöse Abzeichen, egal von welcher Religion, tragen dürfen, ohne dass man dafür angegriffen wird.“ Ein Vorfall in Berlin vor gut einer Woche hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.mehr...

Hintergründe

25.04.2018

Judentum: Zahlen, Begriffe, Symbole

Tel Aviv. „Jüdische Identität“ ist ein sehr komplexes Thema. Was bedeutet es eigentlich, Jude zu sein? Kann man jüdisch sein, auch wenn man nicht an Gott glaubt? Und wer darf nach Israel einwandern? Juden in verschiedenen Teilen der Welt haben unterschiedliche Bräuche, einige sind jedoch fast allen gemeinsam:mehr...

Berlin. „Es reicht“: Nach dem Angriff auf einen Israeli in Berlin fordern Deutschlands Juden Solidarität - und ein klares Wort der Muslime. In mehreren Städten werden Bürger aktiv.mehr...