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Flüchtlingsverbände kritisieren Abschiebung nach Afghanistan

Düsseldorf. Flüchtlingsorganisationen kritisieren einen offenbar geplanten Abschiebeflug nach Afghanistan. Der Flug soll nach Angaben des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt am Dienstag aus Düsseldorf starten. Dies entspricht auch Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

Flüchtlingsverbände kritisieren Abschiebung nach Afghanistan

Günter Burkhardt spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Hilfsorganisationen zweifeln daran, dass Afghanistan für abzuschiebende Migranten sicher ist. So forderte der Flüchtlingsrat, den Flug zu stoppen. Er verwies am Montag auf einen verheerenden Bombenanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) am Wochenende in Kabul, bei dem mehr als 50 Menschen getötet wurden: „Es ist an Absurdität nicht zu überbieten, wenn auf Anschläge Abschiebungen folgen.“

Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl, erklärte: „Wir halten diese Abschiebeflug für unverantwortlich. Wir fordern erneut aktuelle Lageberichte des Auswärtigen Amtes zu Afghanistan.“

Mit elf Sammelabschiebungen seit Dezember 2016 hat Deutschland bislang 198 Männer nach Afghanistan zurückbringen lassen. Seit 2017 sind sie beschränkt auf Straftäter, terroristische Gefährder und Menschen, die „die Mitwirkung an der Identitätsfeststellung hartnäckig verweigern“.

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