Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Fortuna Düsseldorf verliert erneut

Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf droht im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga die Luft auszugehen. Am sechstletzten Spieltag verlor der Tabellenführer gegen den VfL Bochum mit 1:2 (0:0) und kassierte vier Tage nach dem 0:1 beim Vorletzten Darmstadt eine weitere Niederlage. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte am Wochenende auf fünf Zähler sinken.

Fortuna Düsseldorf verliert erneut

Bochums Sidney Sam (l) und Düsseldorfs Niko Gießelmann kämpfen um den Ball. Foto: Jonas Güttler

Die Bochumer verbesserten sich nach sechs Spielen ohne Niederlage unter Trainer Robin Dutt zumindest vorübergehend auf Rang sechs. Der erst vier Minuten zuvor eingewechselte Thomas Eisfeld (70.) und Ex-Fortuna Robbie Kruse (75.) trafen für den VfL, Rouwen Hennings verkürzte per Foulelfmeter (80.). Eisfeld und Düsseldorfs Abwehrchef Kaan Ayhan sahen Gelb-Rot (87.).

Ayhan bezeichnete das anschließend als „blöde Aktion vom Schiedsrichter“. Der Abwehrspieler sagte nach der 1:2-Niederlage: „Wenn wir Schiedsrichter haben, die zurückschreien, arrogant sind und von den Spielern erwarten, dass sie nichts sagen, dann weiß ich nicht, wo wir hinwollen mit dem Fußball.“

Die Gäste aus Westfalen begannen selbstbewusst und stellten das spielerisch etwas reifere Team. Der Tabellenführer agierte hektisch und ungeordnet. Den einzigen gefährlichen Torschuss einer zerfahrenen und insgesamt erschreckend schlechten ersten Halbzeit hatte aber immerhin die Fortuna, als Jean Zimmer per Volleyschuss verzog (30.).

Die zweite Halbzeit begann für die Fortuna fast mit einem Schock, doch der in den vorherigen beiden Spielen fünf Mal erfolgreiche Lukas Hinterseer schoss nach 14 Sekunden um Zentimeter am Tor vorbei. Dies diente der Fortuna als Weckruf. Der Spitzenreiter spielte nun endlich beherzt nach vorne, der eingewechselte Florian Neuhaus sorgte für Struktur, der vor der Pause schlafmützige Benito Raman drehte am rechten Flügel richtig auf. Rouwen Hennings traf den Außenpfosten (52.), Ayhan köpfte an die Latte (56.). Dann verlor Düsseldorf wieder etwas den Faden und Joker Eisfeld traf aus mehr als 20 Metern, Kruse legte kurz darauf nach. Hennings' Strafstoß sorgte für eine spannende und mit den Platzverweisen hektische Schlussphase.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sankt Augustin. Ein nicht angeleinter Hund hat in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) am Sonntag eine Radfahrerin zu Fall gebracht - die 46-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Die Besitzerin des Tieres, eine 28-Jährige, war mit dem etwa 30 Zentimeter hohen Mischlingshund in den Siegauen unterwegs. Die 46-Jährige und ihr ein Jahr älterer Begleiter waren auf einem nahen Rad- und Gehweg unterwegs. Der nicht angeleinte Hund lief den Radlern plötzlich in die Spur. Mit einer Vollbremsung gelang es dem Paar, immerhin dem Mischling auszuweichen. Die 46-Jährige bremste jedoch so stark, dass sie sich mit ihrem Fahrrad überschlug. Sie schlug auf dem Asphaltweg auf, wo sie sich einen Bruch und Schürfwunden zuzog.mehr...

Mönchengladbach/Viersen. Nach dem Wurf eines Gegenstandes von einer Autobahnbrücke in Willich am Niederrhein ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Samstagabend gegen 23.00 Uhr war die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eines 21-jährigen Mannes von einem Gegenstand getroffen worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag gemeinsam mitteilten. Der Mönchengladbacher konnte das Fahrzeug während der Fahrt bei Tempo 120 „abfangen“, die Scheibe hielt dem Aufprall stand.mehr...

Köln. Das Funkhaus des Deutschlandfunks in Köln ist am Sonntagnachmittag vorübergehend evakuiert worden. Grund war nach Angaben der Polizei ein Brandmeldealarm, der fälschlicherweise ausgelöst worden sei. Wie der Deutschlandfunk über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, fiel der Sendebetrieb aus Köln zwischenzeitlich aus. Inzwischen sei die Evakuierung vorbei und der Sendebetrieb laufe wieder normal, sagte ein Sprecher des Senders am frühen Sonntagabend. Zwischendurch sei auf den Schwestersender Deutschlandfunk Kultur in Berlin umgeschaltet worden. Die Gründe für den Fehlalarm in Köln seien noch unklar.mehr...

Köln. Der 1. FC Köln und FF USV Jena stehen schon vor dem letzten Spieltag in der Frauenfußball-Bundesliga als Absteiger fest, der FC Bayern München hat die Teilnahme an der Champions League derweil quasi sicher. Nach dem 2:0 (1:0) im Aufsteiger-Duell in Köln und dem gleichzeitigen 0:4 (0:2) von Jena gegen den Tabellendritten Freiburg hat Werder Bremen als Drittletzter jeweils vier Punkte Vorsprung auf beide Rivalen. Während die Kölnerinnen nach dem direkten Wiederaufstieg sofort wieder in die 2. Bundesliga müssen, endet für Jena eine kleine Ära: Seit 2008 waren die Thüringerinnen ununterbrochen Bundesliga-Mitglied.mehr...

Mannheim. Der KFC Uerdingen hat nach 13 Jahren die Rückkehr in die Drittklassigkeit geschafft. Der langjährige Bundesligist und Pokalsieger von 1985 führte im Rückspiel bei Waldhof Mannheim mit 2:1 (2:1), als die Partie wegen etlicher gezündeter Rauchbomben und Pyrotechnik aus dem Mannheimer Fanblock vorzeitig abgebrochen wurde. Auch das Hinspiel hatten die Krefelder mit 1:0 für sich entschieden.mehr...

Rheda-Wiedenbrück. Bei einer Karambolage auf der Autobahn A2 bei Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh sind am Sonntagmorgen sechs Autos zusammengestoßen. Ein Fahrzeug brannte komplett aus, neun Menschen wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst sei vor Ort gewesen. Ein Autofahrer hatte nach ersten Erkenntnissen ein Stauende zu spät bemerkt und war in einen anderen Wagen gefahren. Die Folge war eine Kettenreaktion über alle Spuren. Die Autobahn Richtung Dortmund war laut Polizei für zwei Stunden voll gesperrt und wurde danach über den Standstreifen geleitet. Fünf der sechs Wagen mussten abgeschleppt werden.mehr...