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Fotonetzwerke können unrealistisches Körperbild vermitteln

Berlin. Es werden Selfies geteilt und neue Klamotten präsentiert. In Foto-Netzwerken will jeder möglichst perfekt rüberkommen. Worauf müssen Eltern bei dem Nutzungsverhalten ihrer Sprösslinge achten?

Fotonetzwerke können unrealistisches Körperbild vermitteln

Viele Freunde haben und perfekt aussehen - soziale Netzwerke vermitteln ein unrealistisches Ideal. Foto: Rolf Vennenbernd

In Foto-Netzwerken wie Instagram geht es meist um die perfekte Inszenierung. So werden zum Beispiel scheinbar makellose Körper zur Schau gestellt: etwas, das Jugendliche schnell unter Druck setzen kann, warnt die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“.

Eltern können mit ihren Kindern anhand der Bilder über Schönheitsideale sprechen, sie gleichzeitig aber auch über Fotomanipulationen aufklären. Außerdem können sie sie auf positive Gegenbewegungen hinweisen, etwa unter Hashtags wie #bodypositivity oder #strongnotskinny.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Eltern mit ihrem Kind gemeinsam das Benutzerkonto anlegen und Sicherheitseinstellungen vornehmen. Außerdem sollte es klare Regeln darüber geben, was gepostet wird und was nicht.

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