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Frankfurt und 1899 wollen Europapokal-Ambitionen untermauern

Frankfurt. Für Eintracht Frankfurt geht es am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) wie für Gegner 1899 Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga darum, den Anspruch auf einen Europokalplatz zu bestätigen.

Frankfurt und 1899 wollen Europapokal-Ambitionen untermauern

Verstehen sich: 1899-Coach Julian Nagelsmann (l) und sein Frankfurter Kollege Niko Kovac. Foto: Uwe Anspach

„Duelle gegen die direkten Konkurrenten zählen doppelt“, sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac vor dem Aufeinandertreffen. Seine Elf liegt momentan als Tabellensechster drei Punkte vor dem kommenden Konkurrenten.

Beide Clubs peilen die Europa-League-Teilnahme an und dürfen sogar von einem Champions-League-Platz am Ende der Saison träumen. Die Hessen traten zuletzt heimstark auf, sechsmal nacheinander gewannen sie in der eigenen Arena. Die Hoffenheimer sind seit fünf Ligapartien ungeschlagen und fegten zuletzt den 1. FC Köln mit 6:0 vom Platz.

Der Respekt der beiden Trainer ist groß. „Die Arbeit von Niko Kovac ist sensationell“, schwärmte 1899-Coach Julian Nagelsmann. „Chapeau, Chapeau, Chapeau für deine Arbeit!“ Kovac indes lobte: „Julian ist sehr kreativ, sehr variabel in seiner Coaching-Art. Er stellt innerhalb eines Spiels oft um und taktiert feinfühlig.“

Personell muss die Eintracht auf Carlos Salcedo und Omar Mascarell sowie Stürmer Ante Rebic verzichten. Verteidiger Marco Russ meldete sich nach einer Zehen-Blessur einsatzbereit. Hoffenheim kann nach langer Verletzungspause auf Nationalspieler Kerem Demirbay bauen.

Eine besondere Partie wird es in jedem Fall für Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Sein Sohn Benjamin Hübner ist Stammkraft in der 1899-Innenverteidigung. In der Rückrunde der vergangenen Saison leitete der Abwehrspieler den Sieg ein.

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