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Fraport: Starker Jahresstart dank boomender Ticketnachfrage

Frankfurt/Main. Die starke Nachfrage nach Flugreisen hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im ersten Quartal einen Gewinnsprung beschert.

Fraport: Starker Jahresstart dank boomender Ticketnachfrage

Fraport-Chef Stefan Schulte bei der Bilanz-Pressekonferenz in der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen. Foto: Arne Dedert

Chef Stefan Schulte sieht den Konzern damit gut gerüstet, den operativen Gewinn und die Zahl der Fluggäste in diesem Jahr wie geplant zu steigern. In den ersten vier Monaten übertraf das Passagierplus an Deutschlands größtem Airport mit fast 9 Prozent sogar deutlich die Planungen für 2018, wie der MDax-Konzern berichtete.

Am Heimatstandort Frankfurt geht es wieder deutlicher bergauf, seit sich das Unternehmen stärker für Billigfluggesellschaften geöffnet und mit einem neuen Rabattsystem Europas größten Billigflieger Ryanair als Kunden gewonnen hat. Jedoch muss Fraport die stockenden Abläufe in den engen Terminals verbessern. Erst am Dienstag hatte sich Hauptkunde Lufthansa erneut über schleppende Personenkontrollen und lange Umsteigezeiten beschwert.

Von Januar bis April zählte Fraport in Frankfurt nach vorläufigen Zahlen bereits 8,7 Prozent mehr Passagiere als ein Jahr zuvor. Im April fiel das Plus mit 5,8 Prozent geringer aus, was aber an den frühen Osterferien lag, die teils in den März fielen. Für 2018 rechnet Fraport weiter mit 67 bis 68,5 Millionen Fluggästen, rund 4 bis 6 Prozent mehr als vergangenes Jahr.

Im ersten Quartal profitierte der Konzern auch davon, dass er zu Jahresbeginn den Betrieb der Airports Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien übernommen hatte. Auch die 14 betriebenen griechischen Regionalflughäfen waren Anfang 2017 noch nicht in den Konzernzahlen enthalten. Nun stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent auf knapp 682 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 23 Millionen Euro, ein Plus von fast 28 Prozent.

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