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Freiburg, Wolfsburg, Hamburg - Das Abstiegstelegramm

Hamburg. Der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV wollen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga am Samstag den direkten Abstieg verhindern, der SC Freiburg den Gang in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel vermeiden.

Freiburg, Wolfsburg, Hamburg - Das Abstiegstelegramm

Trainer Bruno Labbadia will mit Wolfsburg die Klasse halten. Foto: Jan Woitas

Das ist los bei den Clubs im Abstiegskampf:

SC Freiburg (15./33 Punkte/30:56 Tore): Der SC Freiburg zelebriert vor dem 34. Spieltag die Unaufgeregtheit. „Heute Training, morgen Training, Samstag Spiel“, sagte ein Sprecher am Donnerstag zu den Maßnahmen bis zum Duell mit dem FC Augsburg. Die Einheiten sind wie häufig im Breisgau nicht-öffentlich. Kapitän Julian Schuster sollte wie am Mittwoch auf dem Platz stehen, ob er gegen Augsburg eine Option ist, ist allerdings noch unklar. Er hat eine Prellung. Für Torwart Alexander Schwolow ist klar „dass hier im Schwarzwald-Stadion immer was geht. Mit dieser Einstellung gehen wir ins Spiel - und dann kriegen wir das gemeinsam mit unseren Fans gewuppt.“

VfL Wolfsburg (16./30 Punkte/32:47 Tore): Auch Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia setzt vor dem letzten Liga-Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln auf Ruhe. „Wir wollen bewusst kein Trara“, sagte Labbadia am Donnerstag. Er verzichtete in dieser Woche auf ein Kurz-Trainingslager. Besondere Aktionen sind nicht mehr geplant, das Training findet nur noch nicht-öffentlich statt. Nach einem Training am Donnerstagmorgen gab Labbadia seinem Team bis Freitagmittag frei. „Es ist auch wichtig, den Nachmittag noch mal mit den Familien zu verbringen“, sagte Labbadia.

Hamburger SV (17./28 Punkte/27:52 Tore): Mit der Ankündigung, den Vertrag mit Trainer Christian Titz unabhängig von der Spielklasse verlängern zu wollen, setzte der HSV am Donnerstag noch einmal einen Akzent. In Hamburg herrschte ohnehin schon Volksfeststimmung. Statt wie donnerstags üblich unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu trainieren, lud der Verein ausdrücklich zum Zuschauen ein. Rund 2000 Fans kamen. „Das war eine richtig tolle Aktion. Sie hat gezeigt, dass die Mannschaft es geschafft hat, die Fans abzuholen“, schwärmte Titz. Der große Hoffnungsträger betrat als Letzter den Trainingsplatz und wurde noch mehr beklatscht und gefeiert als seine Spieler. Der HSV muss am Samstag gegen die Gladbacher gewinnen und zugleich auf eine Heimpleite des VfL Wolfsburg gegen Köln hoffen.

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