Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fußball: Der VfL Werne ist Vergangenheit

WERNE Heute ist es offiziell: Der VfL Werne ist Geschichte. Nach der Fusion mit der BSG Rother wird in Zukunft die Aufschrift Eintracht Werne die Trikots der Evenkämper zieren.

von Von Dominik Gumprich

, 30.06.2008

Mit diesem historischen Datum für den Werner Traditionsclub endet gleichzeitig die Transferperiode für die kommende Kreisliga-Saison.

Die Abgänge von Kapitän Patrick Müller, Mittelfeldspieler Eduard Fuchs und Keeper Waldemar Fries schwächen den Verein ungemein.

Und die Suche nach gleichwertigem Ersatz gestaltet sich schwierig. "Wir sind noch in Gesprächen und Verhandlungen mit neuen Spielern, können aber noch keine Namen bekannt geben", sagte Eintracht-Vorsitzender Harald Wohlfarth am Montag (30. Juni) auf Anfrage unserer Zeitung.

Die abgelaufene Saison beendete die Eintracht - völlig an den hohen Erwartungen vorbei - als Tabellenelfter. Für die Zukunft sieht der Vorsitzende aber nicht schwarz: "Wir werden mit dem Abstieg in der kommenden Spielzeit nichts zu tun haben. Wir sind stark genug."

Keine Verstärkungen aus den eigenen Reihen

Auf Verstärkungen aus den eigenen Reihen kann die erste Mannschaft der Eintracht indes nicht bauen. Der Jugendbereich stellt weder eine A- noch eine B-Jugend für die neue Saison. Zu viele Spieler wollen den Verein in Richtung SuS Rünthe und Werner SC verlassen.

Auch der verantwortliche Jugendleiter Thorsten Bußkamp trat wie angekündigt von seinem Amt zurück - im letzten Jahr war er für den überraschend zurückgetretenen Ralf Preik eingesprungen. "Es ist schwierig, Leute zu finden, die engagiert die Sache betreiben. Bislang haben wir auch da noch nichts Konkretes", so Wohlfarth.

Die Altersklassen von den Mini-Kickern bis zur C-Jugend sollen hingegen besetzt werden.

 

 

Lesen Sie jetzt