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Gea hält trotz Schwierigkeiten an seinen Jahreszielen fest

Düsseldorf. Der Maschinenbauer Gea Group hält trotz anhaltender Schwierigkeiten an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Im ersten Quartal machten wie bereits bekannt das US-Geschäft und der starke Euro dem MDax-Konzern Probleme. Zudem verzeichnete Gea ausgerechnet bei margenschwachen Produkten ein überproportionales Wachstum, wie der im kommenden Jahr ausscheidende Konzernchef Jürg Oleas am Freitag bei der Vorlage der endgültigen Quartalszahlen in Düsseldorf einräumte.

Gea hält trotz Schwierigkeiten an seinen Jahreszielen fest

Der Vorstandsvorsitzende des Anlagenbauers Gea Group, Jürg Oleas, sitzt in Düsseldorf auf dem Podium. Foto: Achim Scheidemann/Archiv

Oleas hatte zur Bekanntgabe vorläufiger Eckdaten im April noch ein Fragezeichen hinter die Ziele für 2018 gesetzt. Wie ein Sprecher auf Anfrage erklärte, rüttelt Gea an diesen aber nicht. Im laufenden Jahr sollen unverändert die Erlöse um 5 bis 6 Prozent steigen.

Im ersten Quartal kämpfte Gea weiterhin mit einer Umsatzflaute im Geschäft mit der Milchverarbeitungsindustrie, die der Konzern aber andernorts ausgleichen konnte. Den endgültigen Berechnungen zufolge stiegen die Erlöse um 3,5 Prozent auf knapp 1,04 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sackte hingegen um 31 Prozent auf knapp 67 Millionen Euro ab. Unter dem Strich brach der Gewinn um fast 94 Prozent auf 3,4 Millionen Euro ein.

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