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Geist, Tiefsinn und Humor beim Schulabschluss der Zehner

NORDKIRCHEN "Das Einfachste wäre es, jetzt eine Standardrede zu halten", meinte Anna Reher aus der Klasse 10a. Doch das wollte sie sich zum Abschluss ihrer Schulzeit dann doch nicht antun. satirischer Vortrag, der die Zuhörer aufrüttelte, schließlich versöhnlich endete und auch noch einen Dank an Lehrer und Eltern brachte.

von Von Matthias Münch

, 13.06.2008

Und so wurde es ein "Alles in allem", so Anna Reher (kleines Foto), "könnte man von einer einigermaßen gelungenen Zeit reden."

An Geist, Tiefsinn und Humor standen Lehrerin Ulrike Hübel-Witulski mit ihrer letzten Rede als Abteilungsleiterin und Werner Bergerbusch mit seiner ersten Rede als neuer Schulpflegschaftsvorsitzender der Schülerin in nichts nach.

Feier mit hohem Niveau

Die Abschlussfeier für den zehnten Jahrgang der Gesamtschule stand auf einem hohen Niveau.

Nach einem Gottesdienst in St. Mauritius begrüßte Schulleiter Dieter Tigges die Gäste im Forum und dankte den Eltern, die ihre Kinder vor sechs Jahren an der Johann-Conrad-Schlaun-Schule angemeldet hatten. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Schulband unter Leitung von Bernhard Egbring.

Ball am Rollen halten

Für die Gemeinde sprach der stellvertretende Bürgermeister Clemens Quante. Er verglich die Schulzeit und das weitere Leben aus aktuellem Anlass mit dem Fußball. Die Jugendlichen müssten nun selbst den Ball am Rollen halten - mit offenem Herzen und Optimismus.

Bereitschaft zu Offenheit und Veränderung forderte auch Ulrike Hübel-Witulski, die in einem halben Jahr in den Ruhestand geht. Die Schüler sollten bereit sein, sich zu verändern, falls es einmal nicht mehr weiter geht. Dabei schloss sie Bereitschaft zum gesellschaftlichen und politischen Engagement ausdrücklich mit ein.

"Was ihr daraus macht, liegt in Eurer Hand"

Im Namen der Eltern dankte Werner Bergerbusch den Lehrern für ihr Engagement. Die Schüler forderte er zu Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein auf: "Was ihr aus euren Abschlusszeugnissen macht, das liegt in eurer Hand." Diese Zeugnisse gab es dann ganz zum Schluss als zweiten Höhepunkt - nach Anna Rehers Rede.

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