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Gericht verhandelt erneut über Forderungen gegen Achenbach

Düsseldorf. Ex-Kunstberater Helge Achenbach kommt zwar in Kürze aus dem Gefängnis frei. Aber er ist weiter mit millionenschweren Schadenersatzforderungen konfrontiert.

Gericht verhandelt erneut über Forderungen gegen Achenbach

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) verhandelt heute erneut über Schadenersatzforderungen in zweistelliger Millionenhöhe gegen Ex-Kunstberater Helge Achenbach. In einem neu aufgerollten Zivilprozess hatte das Landgericht Düsseldorf Achenbach 2017 dazu verurteilt, 18,7 Millionen Euro an die Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht zu zahlen. Dagegen hatte Achenbach (66) Berufung am OLG eingelegt.

Der einstige Berater-Star war im März 2015 wegen Betrugs unter anderem an seinem Duz-Freund Berthold Albrecht zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Im Juni kommt Achenbach nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe auf freien Fuß.

Schon 2015 war Achenbach zu millionenhohem Schadenersatz an die Albrecht-Familie verurteilt worden. Das Oberlandesgericht hatte das erstinstanzliche Urteil wegen eines Formfehlers aber zurückverwiesen. Die Summe aus dem ersten Verfahren in Höhe von 19,4 Millionen Euro korrigierte die Kammer nur leicht nach unten.

Achenbachs Beratungsfirmengeflecht ist inzwischen zerschlagen. Rund 2500 Kunstwerke aus dem Bestand seiner insolventen Unternehmen wurden für fast zwölf Millionen Euro in mehreren Auktionen zwangsversteigert. Albrechts Erben fordern in anderen Klagen weitere Millionen von Achenbach.

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