Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Gladbachs Sportdirekter Eberl prangert Kollegen an

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat in der Diskussion um die umstrittenen Montags-Spiele in der Fußball-Bundesliga die vermeintliche Doppelmoral einiger Vereinsfunktionäre angeprangert. „Wir reden über gerade mal fünf von über 300 Saisonspielen. Dann ist es natürlich ganz schlecht, wenn einige meiner Manager-Kollegen in der öffentlichen Diskussion nicht mehr dazu stehen wollen und aus populistischen Gründen plötzlich dagegen reden“, sagte Eberl der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Gladbachs Sportdirekter Eberl prangert Kollegen an

Max Eberl vor dem Spiel. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Der Sportdirektor wies darauf hin, dass die Ansetzung von Montags- Spielen in der Bundesliga von allen 36 Erst- und Zweitliga-Clubs festgelegt worden sei, „damit die Europa-League-Teilnehmer einen freien Tag mehr ermöglicht bekommen sollen. Wenn man Donnerstagnacht oder Freitagmorgen aus Kasachstan zurückkommt, ist man heilfroh, nicht schon wieder zwei Tage später ranzumüssen.“ In der abgelaufenen Saison wurden erstmals Partien an Montagen angesetzt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bochum. Im Streit um eine Einladung der israelkritischen Band Young Fathers durch die Ruhrtriennale haben die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen die Intendantin des Festivals, Stefanie Carp, scharf kritisiert. In einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief warfen drei Landesverbände und die Synagogengemeinde Köln der 62-jährigen Dramaturgin „grundlegende Unwissenheit um den Begriff des Antisemitismus und Fakten des Nahostkonflikts“ vor. Carp hatte die schottische Pop-Band zunächst ausgeladen, nachdem sie sich nicht von der BDS-Bewegung distanziert hatte, die sich für einen Boykott Israels wegen der Palästinenserpolitik einsetzt. Am Donnerstag lud sie die Band wieder ein. Die Young Fathers hätten glaubhaft gemacht, dass sie Antisemitismus in jeder Form ablehnen, hatte Carp erklärt.mehr...

Köln. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen wegen eines vermeintlichen Hacker-Angriffs auf das TV-Netzwerk der zurückgetretenen Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) eingestellt. Der Anfangsverdacht einer Straftat habe sich nicht bestätigt, teilten die Ermittler am Freitag in Köln mit. Das Verfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten sei eingestellt worden. Die vermeintliche Hacker-Attacke auf das TV-Netzwerk im Privathaus der Politikerin im Münsterland war tatsächlich ein Bedienungsfehler.mehr...

Karlsruhe/Gelsenkirchen. Der Generalbundesanwalt hat in Gelsenkirchen ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festnehmen lassen. In Baden-Württemberg wurden außerdem drei mutmaßliche Unterstützer festgenommen. Die drei Männer und eine Frau sollen an der Entführung eines früheren PKK-Mitglieds im Raum Stuttgart maßgeblich beteiligt gewesen sein. Es sei darum gegangen, dem Mann mit dem Tod zu drohen, um ihn zur weiteren Zusammenarbeit zu zwingen, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte.mehr...

Blankenheim. Die Autobahn 1 soll beim Lückenschluss in der Eifel für das geschützte Haselhuhn einen Schlenker machen. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium stellte am Freitag seine optimierte Trassenführung vor. Demnach sollen potenzielle Lebensräume des Haselhuhns in einem Bogen umfahren werden. Außerdem sei ein 600 Meter langer Tunnel geplant, damit ein großes Waldgebietes oberhalb des Ahrtals weniger durchschnitten wird.mehr...

Essen. Fünf wegen Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen im Ruhrgebiet beschuldigte junge Männer müssen sich ab Mitte Juli in einem Verfahren vor der Jugendstrafkammer des Essener Landgerichts verantworten. Sie sollen in den vergangenen Monaten sieben Mädchen vergewaltigt haben. In drei Fällen sei es bei Versuchen geblieben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass es noch weitere Taten gab. Die Ermittlungen dazu würden noch andauern, hieß es am Freitag.mehr...

Wenden. Bei Rangierarbeiten mit einer großen Kernbohrmaschine ist ein Maschinenführer am Freitag in Wenden im Sauerland lebensgefährlich verletzt worden. Er sei auf einer Baustelle zwischen der Maschine und einem Container eingeklemmt worden, teilte die Feuerwehr mit. Zu dem Unfall sei es gekommen, weil der Mann für die Rangierarbeiten am Bediensteuerstand rückwärts habe gehen müssen. Passanten eilten dem Arbeiter zur Hilfe und versuchten erfolglos, den Container zu bewegen. Die Feuerwehr setzte schweres technisches Gerät ein, um den Mann zu befreien. Der Rettungsdienst leitete noch vor Ort die Wiederbelebung ein. Der Mann wurde stabilisiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.mehr...