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Glockenläuten wie im Mittelalter

NORDKIRCHEN Nach dem Zustand der Glocke in der Trauerhalle auf dem Capeller Friedhof erkundigte sich der stellvertretende Bürgermeister Clemens Quante in der Sitzung des Bauausschusses. Er habe gehört, die Glocke sei nicht funktionsfähig.

von Von Matthias Münch

, 10.06.2008
Glockenläuten wie im Mittelalter

Hoch oben im Dach der Capeller Friedhofshalle hängt die Trauerglocke.

„Ist sie wohl“, antwortete Baumtsleiter Josef Klaas. Die Glocke müsse allerdings von Hand über ein Seil geläutet werden. Dies sei aber jederzeit möglich, wenn eine Trauergemeinde dies wünsche.

Wir fragten beim Bestatungsunternehmen Weber in Capelle nach dem Zustand der Glocke. Manuela Weber bestätigte, dass die Glocke funktionsfähig sei und auf Wunsch eingesetzt werden könnte. In der Praxis sei dies jedoch ein schwierige Angelegenheit.

Wenn die Glocke in Bewegung sei, dann höre man das Ächzen der Holzbanken sehr deutlich mit. „Außerdem ist es nicht so leicht, die Glocke im Takt zu läuten. Mein Mann kann das und ich auch mit ein wenig Übung“, erklärt Manuela Weber. Auswärtige Bestatter läuteten die Glocke nie.

Schließlich sei dies mit dem langen Seilzug eine Vorrichtung wie im Mittelalter. Doch wenn eine Trauengesellschaft es gerne möchte, dann könne die Glocke auch in Betrieb genommen werden.

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