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Golden State erzwingt Entscheidungsspiel gegen Houston

Oakland. NBA-Champion Golden State Warriors gleicht im Playoff-Halbfinale dank einer überragenden zweiten Hälfte gegen Houston zum 3:3 aus. Vor allem ein Distanzschütze tut den Rockets richtig weh.

Golden State erzwingt Entscheidungsspiel gegen Houston

Konnte das Playoff-Aus mit den Golden State Warriors abwenden: Superstar Stephen Curry. Foto: Marcio Jose Sanchez

Die Golden State Warriors können in der Basketball-

Trotz eines 17-Punkte-Rückstands gelang dem NBA-Champion durch ein am Ende klares 115:86 der 3:3-Ausgleich in der Best-of-Seven-Serie. Die Entscheidung um den Final-Einzug fällt am Montag in Houston.

„Ich will einfach noch nicht in den Urlaub fahren“, erklärte Warriors-
Profi Klay Thompson nach der Aufholjagd. Der US-Amerikaner überragte mit 35 Punkten, darunter neun erfolgreichen Dreipunktewürfe. Doch lange sah es nach dem K.o. des Meisters aus. Rockets-Topstar James Harden ließ den verletzten Spielmacher Chris Paul vergessen, die Texaner führten nach zwölf Minuten 39:22. Zur Pause lag Houston zwar nur noch mit zehn Zählern vorne, doch die Warriors wankten.

Doch die Rockets fanden nach dem Seitenwechsel nicht mehr in die Partie zurück. Nichts gelang mehr. „So etwas passiert“, stellte Houstons PJ Tucker kurz und fest. Die Golden-State-Profis dagegen trafen, wie sie wollten. Thompson und auch Curry (29 Punkte) mit fünf Dreiern waren die überragenden Matchwinner.

„Wir haben immer an uns geglaubt“, sagte Thompson. Auch die im ersten Viertel überforderte Defensive überzeugte plötzlich wieder. Auf lediglich 25 Zähler kamen die Rockets nach der Pause. „Wir haben gezeigt, dass wir die beste Defensive der Liga haben“, sagte der Top-Scorer des Abends.

Houston hakte die Pleite schnell ab und blickte bereits auf den Montag. „Hätte uns vor der Serie jemand gesagt: Ihr habt Spiel sieben gegen Golden State in eigener Halle, hätten wir es sofort unterschrieben“, betonte Rockets-Trainer Mike D'Antoni. „Wir haben, was wir wollten: das Finale in H-Town.“

Ein Entscheidungsspiel gibt es auch zwischen den Boston Celtics und den Cleveland Cavaliers. Cavs-Superstar LeBron James brachte seine Mannschaft beim 109:99 mit 46 Punkten fast im Alleingang ins Spiel sieben am Sonntag (Ortszeit) in Boston. „Episch“, nannte ESPN die Leistung des 33-Jährigen. „Dieses Gefühl in solchen Spielen kann ich nicht erklären“, sagte James nach seiner Gala-Vorstellung.

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