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GroKo-Parteien verlieren an Zustimmung

Der erbitterte unionsinterne Asylstreit setzt der GroKo zu. Die Deutschen werden immer Unzufriedener mit der Arbeit der Bundesregierung. Einer jüngsten Umfrage zufolge käme die Union derzeit auf nur noch 32 Prozent.

Berlin

29.06.2018
GroKo-Parteien verlieren an Zustimmung

Gut ein Viertel der Befragten glaubt, dass aufgrund des Zerwürfnisses in der Migrationsfrage die Regierung aus Union und SPD zerbricht. Foto: Bernd von Jutrczenka

Angesichts des erbitterten Asylstreits innerhalb der Union sinkt einer Umfrage zufolge die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung. Nach 64 Prozent vor drei Wochen sind insgesamt laut ZDF-Politbarometer nur noch 49 Prozent mit der Arbeit der großen Koalition zufrieden.

Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, käme die Union auf 32 Prozent - ein Prozentpunkt weniger als noch vor drei Wochen. Obwohl sie gar nicht im Zentrum der Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU steht, verliert die SPD sogar zwei Zähler auf 18 Prozent.

AfD und Grüne legen hingegen jeweils um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent zu. Die FDP steigert sich um einen Prozentpunkt auf 9 Prozent. Die Linke stagniert bei 10 Prozent. Neben einer großen Koalition hätte demzufolge nur eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen eine parlamentarische Mehrheit.

Gut ein Viertel der Befragten glaubt, dass aufgrund des Zerwürfnisses in der Migrationsfrage die Regierung aus Union und SPD zerbricht. 58 Prozent würden begrüßen, dass in Folge des Streits CDU und CSU künftig bei Wahlen in Deutschland künftig getrennt antreten.

58 Prozent der Befragten befürworten die Forderung der CSU, Flüchtlinge, die bereits in anderen EU-Ländern registriert sind, zukünftig an der deutschen Grenze zurückgewiesen. Gut zwei Drittel (68 Prozent) glauben aber nicht, dass das in der Praxis funktioniert.

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