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Grüne: Hambach-Rodungen vorerst nicht zwingend notwendig

Düsseldorf. Die Braunkohleförderung im Tagebau Hambach könnte nach Einschätzung der Grünen im NRW-Landtag mehr als ein Jahr ohne umstrittene Rodungen weitergeführt werden. Diesen Schluss zog die Partei am Mittwoch aus einer Antwort des NRW-Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Demnach liegen zwischen der Abbaukante des Tagebaus bis zum Restwald 150 Hektar bei einem prognostizierten Flächenverbrauch pro Jahr von 80 bis 100 Hektar.

Es gebe keinen Grund, den Hambacher Wald schon von Herbst an zu roden, stellte die Grünen-Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik, Wibke Brems, fest. „Es kann nicht sein, dass RWE in der nächsten Rodungssaison vollendete Tatsachen schafft, während in Berlin die Kohle-Kommission der Großen Koalition über den Kohleausstieg verhandelt.“ Tagebaubetreiber RWE Power hatte angekündigt, von Oktober an über die Hälfte des Restwaldes abzuholzen.

Die Berechnung der Grünen führe in die Irre, erklärte ein Sprecher des Tagebaubetreibers RWE Power. Sie unterstelle, dass Arbeiten wie Artenschutzmaßnahmen, Abrissarbeiten, archäologische Ausgrabungen und Rodungen parallel ausgeführt würden. Die notwendigen Vorarbeiten hätten einen Zeitbedarf von bis zu drei Jahren.

Die Kommission habe ihre Arbeit ja noch gar nicht aufgenommen. Außerdem habe die NRW-Landesregierung die energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Tagebaus Hambach bekräftigt. Vor diesem Hintergrund sei die Forderung der Grünen nicht nachvollziehbar.

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